| letztes Update:
31.03.2012

(C) MB 2003
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Ich suche für meinen 163er noch
folgende zwei Teile gebraucht: A1639200786 und A1639200886 in
anthrazit (Abdeckungen rechts und links im Laderaum, die eine ebene
Ladefläche erzeugen). Haben bei meinem ML leider gefehlt und sollen
neu EUR 450.- kosten. Kleiner Scherz ... Wer also gute gebrauchte
anzubieten hat, darf mich gerne unter
info(ät)w463.de kontaktieren. Vielen Dank! |
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W163 - "Neues Spiel, neues Glück" ...
Hier der nächste Versuch,
Pur und
S-Klasse
zu ersetzen: Mit einem ML 270 CDI Final Edition (logischerweise MOPF), obsidianschwarz,
09/2005,
aus zweiter Hand, 104.000 km, vollständig MB-Scheckheft (bei mir von 09/2011
bis heute). Verbrauch bisher:
Wichtige technische Daten:
OM612 / Getriebe
722.611 (-), Leistung 163 PS,
Drehmoment 400 Nm (1.600 - 2.800 U/min), vmax 185 km/h,
0-100
km/h 11,4 s (als 6-Gang-Schalter 0,5s mehr!), Tankinhalt: 83l (davon 8l
Reserve), permanenter Allrad-Antrieb, Einzelradaufhängung, keine
Sperren, dafür ABS, ASR, ESP, BAS, 4 ETS (wie die neueren
G-Modelle
ab CAN-Modell-Pflege 2001/2002), Leergewicht: 2,175 to, zGG = 2,87 to, max. Anhängelast
(gebremst) = 3,5 to --> ZGG = 6,37 to. Die langen G der Baureihe 463
kommen auf ein ZGG von 6,55 to
(zGG = zulässiges Gesamtgewicht, ZGG = Zuggesamtgewicht).
Von Ende Dezember 2011 bis Anfang Januar hatte der ML270 durch die Carlsson C-Tronic CD17-32 EVO etwas mehr Leistung: 190 PS / 3.800 U/min sowie 490 Nm
/ 2.200 U/min. Nachdem der KFZ-Sachverständige seinen Segen nicht geben
wollte wegen der Kombination aus DPF und Chiptuning, wurde das Chiptuning
bis aus weiteres wieder entfernt. Nach einem kurzen E-Mail-Verkehr mit
Carlsson und einem neuen Anlauf bei einer anderen Prüforganisation war die
Eintragung des Chiptunings kein Problem mehr. Wie lange der Antriebsstrang
das Ganze mitmachen wird, ist unbekannt - ich werde berichten! ;-)
Ausstattung: Die Final Edition, die im letzten
Baujahr des 163ers (2004) angeboten wurde, hat einige Nettigkeiten
serienmäßig, auf die ich weiter unten näher eingehe. Dieser 270er hat aufpreispflichtig noch: COMAND, Parktronic,
CD-Wechsler,
schwarze Scheiben hinten, Ozonfilter, Regensensor, Dachantenne, Automatik,
Anhängerkupplung, Gepäckraumabdeckung. Neupreis: circa EUR 53.000.-
Leider fehlen
diesem:
Xenon, Soundsystem, Standheizung, Reiserechner, automatisch abblendende
Spiegel.

Zum ML 270 kam ich zufällig nach Begutachtungen
diverser ML55, die mich zunächst eher interessiert hatten. Nachdem ich
hier einen kapitalen Motorschaden zu
beklagen hatte, mir danach noch zwei weitere ML55 angesehen habe, davon
einen mit unklarer Vorgeschichte im Ausland auf
4ter Hand sowie einen aus (wie man vor Ort erfahren durfte) 5ter Hand, aber
"Motor und Getriebe TOP". Nach Anlassen des Motors und viel "Kling, Klong,
Rassel, Schepper" hatte ich das Probefahrt-Angebot dankend abgelehnt und für
mich beschlossen, die AMGs nicht mehr in die engere Wahl zu nehmen. Die 400er
kommen keinesfalls in Frage, die 320er/350er/500er interessieren mich nicht
wirklich. Vermutlich sind viele auf dem Markt befindlichen ML55 (ich habe
sowohl günstige als auch welche aus dem Hochpreissegment angesehen) einfach
nur komplett fertig aufgrund der ignoranten Vorbesitzer. Auf noch längere Suche und hunderten
oder gar tausenden von km quer durch die Republik habe ich weder Zeit noch
Lust. Der 270er Final Edition lief mir bei einem seriösen
Stuttgarter Händler zufällig über den Weg. Und somit wurde er's.
Wikipedia weiß zur Modellpflege 2001/2002 folgendes:
2001 erfuhr die M-Klasse eine umfassende Modellpflege,
mehr als 1100 Bauteile wurden erneuert:
- Scheinwerfer in Klarglasoptik mit
Projektionsscheinwerfern
- Die Seitenblinker wurden wie bei anderen
Mercedes-Modellen von den Kotflügeln in die Außenspiegel integriert.
Die Außenspiegelblinker wurden in Klarglasoptik gestaltet
- Neue Heckleuchten in Brillantoptik
- Neue Frontschürze mit Klarglasnebelscheinwerfern
- Neue Heckschürze und neue Seitenschweller
- Rammschutzleisten in Wagenfarbe lackiert
- Neue Leichtmetallfelgen (statt 16" jetzt 17")
- Je nach Motorisierung Heckklappe und Kühlergrill
mit Chromleiste
- Neue Motoren:
- ML 500 mit 215 kW (292 PS) und 440 Nm
- ML 400 CDI mit 184 kW (250 PS) und 560 Nm
(Wer sich für diesen Antrieb interessiert, sollte unbedingt
hier und
hier lesen, dann viel im Web zum
OM628 recherchieren
und dann meiner Meinung nach besser etwas anderes kaufen ...)
- Aufwertung des Innenraums
Die Ausstattung der M-Klasse Final Edition
umfasst:
(Quelle: Preisliste Final Edition vom 08.12.2003)
- Polsterung Leder mit Alcantaraeinsatz in
den Farben Java, Anthrazit oder Oriongrau
- Neue Edelholzausstattungen: Birke maser hell,
Optik Natur oder Wurzelnuß schwarz
- Sportsitze vorne elektrisch verstellbar
- Chromringe über den Instrumentenanzeigen mit
weißen Anzeigenadeln
- Lenkrad, Schalt-/Wählhebel und Türmittelfelder in
Leder
- Rollabdeckung in der Mittelkonsole in
Edelholzausstattung mit Chromgriff
- Sitzheizung (vorne)
- Veloursmatten mit gesticktem Logo "Final
Edition"
05.09.2011: Erste Eindrücke: Der
270er-Antrieb macht im unteren Drehzahl-Bereich durch sein ordentliches (mit
Automatik-Getriebe angeblich 400 Nm, Schalter = 370 Nm) Drehmoment Freude,
auch auf Landstrassen ist die Leistungsentfaltung absolut ausreichend. Auf
der Autobahn oberhalb 110 km/h wird es sehr müde und zäh, macht mir aber
nichts. Insgesamt habe ich den Eindruck, als ließe er sich wie mein Pur
fahren (nur Leistungsentfaltung natürlich!). Der Pur dürfte unten heraus
etwas flotter gewesen sein (21 PS mehr Leistung, selbes Drehmoment, 0,3l
Hubraum und ein Zylinder mehr). Je mehr der Luftwiderstand zum Tragen kommt,
umso mehr gewinnt der ML270. Die ganz oben bemängelten, fehlenden Ausstattungsfeatures:
Xenon, Soundsystem, Standheizung, Reiserechner, automatisch abblendende
Spiegel vermisse ich seit der ersten längeren Probefahrt nicht mehr wirklich
alle.
- Xenon vermisse ich sehr, die H7-Funzeln des
Abblendlichts taugen wenig, das Fernlicht ist akzeptabel.
- Das Soundsystem ist - wegen der Lautsprecher-Ausstattung in Verbindung mit
COMAND - verzichtbar. Es klingt nicht perfekt, jedoch (momentan)
ausreichend.
- Standheizung ist bei den 270ern selten. Nachrüsten werde ich mir
voraussichtlich schenken, ich warte mal den ersten Winter ab.
- Der fehlende Reiserechner ist ebenfalls verschmerzbar, die Integration am
Dachhimmel oben mittig fand ich nie glücklich - man wird sehr abgelenkt.
- Zu den automatisch abblenden Spiegeln kann ich noch nichts sagen. Hierzu
braucht es eine längere Autobahn-Etappe nachts.
Nachtrag vom 13.11.2011: Die automatisch
abblendenden Spiegel vermisse ich seltsamerweise auch nicht. Vermutlich
hängt dies mit der Sitzposition zusammen.
Ich hatte dieses Thema beinahe vergessen - daran sieht man, wie wenig sie
fehlen ...
Das Fahrwerk dieses (originalen) ML270 ist
nicht weicher als das des ML55 - eher im Gegenteil.
07.09.2011: Die Motorisierung ist für die
Situationen Stadt, Land vollkommen ausreichend. Auf der Autobahn wünscht man
sich mehr Performance, ich kann aber mit dem Gebotenen leben. GPS-gemessene
201 km/h bergab auf der A8 sind O.K. für knapp 2,3 to und 163 PS Leistung.
Thema Bremsanlage: Hier zeigt sich trotz des
MOPF-Status dieser Final Edition, dass die Bremse doch etwas
unterdimensioniert ist. Man muss deutlich kräftiger auf die Bremse steigen,
als ich es von einem ML55 oder auch vom Pur gewohnt war.
08.09.2011: Nachdem alle 163er mit wenig
Rostvorsorge im Bereich des Rahmens gesegnet waren, steht als erste Aktion
die Entrostung, Umwandlung sowie Konservierung vor dem Winter an:

Zustand nach der Fertan-Behandlung

Ein halber Liter Fertan im Wert von EUR 16.-
wirkt am gesamten Unterboden / Rahmen Wunder und dürfte auf die kommenden
Jahre
gesehen eine der sinnvollsten Investitionen am ML sein :-)
11.09.2011: Der Ist-Zustand nach Entrosten,
Fertan (Rostumwandler), Fluidfilm (Schafswollfett) sowie Terotex (Wachs):


28.09.2011: Ausbau aller Innenkotflügel,
Konservierung mit Terotex und WD40:


Bei dieser Gelegenheit kamen auch gleich die
neuen Winterräder auf den ML (Cooper Discoverer Sport) in 255/60-17 (10mm
Profil).

29.09.2011: Tausch der H7-Standard-Funzeln
gegen andere mit höherer Lichtausbeute (und 8500 Kelvin Farbtemperatur):

05.10.2011: Getriebeölwechsel inkl. Spülung.
Altes Öl sah nach 106.000 km sehr gut aus - keine Ablagerungen erkennbar.
09.10.2011: Ein ML250 CDI BE kostet bei
vergleichbarer Ausstattung circa EUR 65.000.-, darf nur noch 2,95 to ziehen, und braucht laut ams 10/2011
9,9l /100 km.
30.10.2011. Die M-Klasse durfte auf die erste
große Fahrt. 1.100 km an einem Tag in die und quer durch die Alpen.
Spitzenfahrzeug.
Ich weine für eine solche Tour weder dem ML55 noch dem G hinterher ...
Volllast-Verbräuche mit vmax von circa 15 l /100 km sind mehr
als O.K., in den Alpen habe ich den 270er von Bregenz bis nach Salzburg mit unter 10l /100km bewegen
können (viele Pässe, keine Autobahn).


04.11.2011. Auch zum Transportieren und
Ziehen gut geeignet:

10.11.2011. Ich versuche im nächsten kleinen
Projekt, mein COMAND Bluetooth-fähig (für z.B. das Apple iPhone) zu machen:

Bei der COMAND-Vielfalt seit Einführung im
W140 in den 1990ern gestaltet es sich schon nicht ganz leicht, die richtige
Version
herauszufinden. Bei meinem COMAND aus der Final Edition des W163 gehe ich
von einer COMAND Version 2.0 (Blaupunkt) aus.
In dessen Service-Menü kommt man im eingeschaltetem Zustand mit folgenden
Tasten:
1) FM-Taste drücken (ganz normal in den
Radio-Modus schalten)
2) Gleichzeitig mit linker und rechter Hand folgende Tasten drücken, bis
nach einigen Sekunden das Service-Menü aufgerufen wird:
Taste Mute ("Lautsprecher aus"-Symbol) + Taste 1 + Taste 3
3) Ab hier kann man mit den gewohnten Tasten und Drehreglern navigieren.
COMAND entstammt übrigens der Daimler-Sprache
und steht für "Cockpit Management and Data System", hat also nicht direkt
mit
"to command = anordnen, befehlen" zu tun.

Die nächste Klärung betrifft die
Freisprecheinrichtung. Hier wurde ab circa 2004 eine UHI (Universal Handy
Interface) - Ladeschale verbaut,
welche man auf der Gegenseite zum Bild durch einen kleinen Knopf oben links
identifizieren kann, der die Rastfunktion beim Entnehmen regelt.
Fehlt dieser Knopf, handelt es sich um keine UHI-Ladeschale. Abhängig von
dieser Information kann man nur den passenden Bluetooth-Adapter
auswählen.
Anscheinend hält
Peiker die
Patentrechte an den UHI-Schalen, sodass die Wettbewerber in Europa nichts
vergleichbares
verkaufen dürfen.
Ich habe mich trotzdem entschieden, die MB-2000 (heißt jetzt MB-2) sowie
evtl. später das MB-3 von
Viseeo zu testen,
da diese international weit
verbreitet zu sein scheinen, und auch gut bewertet wurden.
Peiker stellt im Web zu seinen Schalen exakt null Information zur Verfügung
und
bei MB hat keiner eine Ahnung, wenn's ins Detail geht.
Viseeo hat seine Bluetooth-Adapter sauber dokumentiert, sagt klar, welche
Handies
unterstützt werden und bietet eine Software-Update-Möglichkeit an.
Die MB-2 bietet reines Bluetooth an, das MB-3
zusätzlich noch die Möglichkeit, die iPod-Funktion des iPhones zu verwenden,
hat ein integriertes
FM-Modul (zu was?), sowie eine integrierte Lademöglichkeit für's iPhone:

13.11.2011: So sieht das Ganze im eingebauten / eingeclipsten Zustand aus -
kinderleichte Inbetriebnahme, einwandfreie Funktion.
Der rote Schimmer kommt von der Werkzeugkiste. Die kompletten Kontakte
(>400) wurden einwandfrei vom iPhone via MB-2 ins COMAND
übertragen.
Hatte circa 2-3 Minuten gedauert.
20.11.2011: Einigermassen erstaunt habe ich
festgestellt, dass die M-Klasse der Baureihe 163 keinen beheizten
Wischwasser-Behälter hat.
Anscheinend weder vor noch nach MOPF, anscheinend auch nicht für Geld und
gute Worte. Beim 126er war so etwas serienmäßig ...
27.11.2011: So etwas kann einem - wenn man
Pech hat - via Ebay verkauft werden. In der Auktion kein Wort von "wir haben
die
Originalsteckverbinder, bei denen sich Brabus was gedacht hat, der
Einfachheit halber beim Ausbau einfach abgezwickt."
Dafür sprach die Ebay-Auktion von einer "Bedienungsanleitung". Zwei Mängel,
die den (Privat-)Verkäufer überzeugt haben,
die Ware umgehend zurück zu nehmen.

08.12.2011: Nächster Versuch, die M-Klasse
mit legalem Chiptuning etwas flotter zu machen. Carlsson C-Tronic-II:

10.12.2011: Nach Vorliegen des Gutachtens von
Carlsson Einbau des Kits. Der Adapter wird auf das Original-Motorsteuergerät
gesteckt,
und an den Adapter wird die eigentliche Elektronik mittels zwei Kabeln
verbunden. Erster Eindruck (der leider nur 40 km Bestand haben sollte) :
Nette Leistungsentfaltung im unteren und
mittleren Drehzahlbereich, deutliche Mehrleistung spürbar.
Leider war die Freude von kurzer Dauer. Nach
circa 40 km verabschiedete sich das Carlssontuning, was dazu führte, dass der Motor
während der Fahrt ausging - idealerweise in einem Tunnel
mit nur einer Fahrspur pro Fahrtrichtung. Zum Glück hatte ich den nötigen
20er-
Torx-Schlüssel noch auf dem Beifahrersitz liegen (Vorahnung?),
und konnte alles an Ort und Stelle zügig wieder auf Originalzustand
zurückbauen. Seitdem keine Probleme mehr. Ob oder wann ich wieder
Lust auf weitere dieser Aktionen habe, weiß ich noch nicht - zur Zeit eher
nicht.

14.12.2011: Nach Einschicken des Moduls zu
Carlsson und einer umgehenden, vorbildlichen Betreuung durch mehrere
Mitarbeiter von dort
war Fehlerspeicher-Auslesen angesagt (zunächst mit eigenem ScanGauge-II-BC und dann am großen BOSCH--Tester in der
Werkstatt):

Das Fehlerbild stimmt zu 100% mit dem
überein, was Carlsson schon per Ferndiagnose vermutet hatte. Mein
ursprünglicher Verdacht, dass
es sich um Kontaktprobleme des Adapters handeln könnte, hatte sich nicht
bestätigt. Vielmehr hat Carlsson eine (technisch komplexe),
aber wiederum auch zusammengefasst simple Antwort parat. Das von mir
erworbene Chiptuning passt zwar zum ML270CDI, jedoch nur für
die Steuergeräte-Software aus den ersten Baujahren. Mercedes hat im Rahmen
der Modellpflege die Software des Motorsteuergeräte
immer mal wieder angepasst, unter anderem auch mit neuen Funktionen wie z.B.
der sogenannten
Nullmengenkalibierung der Einspritzanlage.
O-Ton Carlsson:
"Unsere Vermutung
geht dahin, dass bei Ihrem Fahrzeug irgendwann eine serienmäßige Software zu
Nullmengenkalibierung der Einspritzanlage
werkstattseitig aufgespielt wurde die aufgrund des aktuellen
Verschleißzustandes der Sensorik sporadisch aktiv ist oder geworden ist.
Diese Software
sendet nach den serienmäßigen Einspritzsignalen sporadisch ein zusätzliches
Signal zur Kalibrierung der Einspritzanlage bei z.B. Tropfverlusten der
Injektoren durch normalen Verschleiß. Es sollte dann ein Fehler
"Unterspannung Comon Rail Leitung und Injektoren" ausgelesen werden können."
Dies kann die "alte" C-Tronic
noch nicht verstehen, sodass Carlsson eine neue Evo-Version (die dort auch
updatebar ist) entwickelt hat.
Weitere Merkmale der C-Tronic (alt + neu):
- Zusatzleistung wird erst bei Erreichen von 70° Kühlwasser freigeschaltet.
- Zusatzleistung wir bei Erreichen von 105° Kühlwasser auf Serienleistung
zurückgefahren.
- Im oberen Drehzahl- und Leistungsbereich reduziert die C-Tronic
automatisch die Zusatzleistung, um den Antrieb vollgasfest zu halten.
Nachdem Carlsson mir ein sehr faires Angebot
zum Austausch der alten gegen die neue (zu meinem ML passende) C-Tronic Evo
unterbreitet hat,
habe ich entscheiden, dieses gerne anzunehmen.

22.12.2011: Bremsbeläge hinten getauscht,
neue Wischerblätter. Einbau und Test der neuen C-Tronic, Bisher problemlos.
Fährt sich jetzt wie
ein fiktiver ML 320 CDI (OM 613 DE32LA), den es im 163er nie gab, weil er
nicht reinpasste (erster Reihen-6 Zyl-CDI, bekannt aus W210, W220) :-)
24.12.2011: Die Frage, ob eine abnehmbare
Anhängerkupplung immer dann abgenommen werden muss, wenn sie nicht
unmittelbar gebraucht wird,
beschäftigte schon viele Foren im Internet. In einem habe ich folgende
Stellungnahme des ADAC gefunden (ich weiß leider nicht mehr in welchem ...):
Guten Tag Herr *****,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die vorschreibt, dass bei einem Pkw
mit abnehmbarer Anhängerkupplung die Anhängerkupplung bei Fahrten ohne
Anhänger immer abgenommen werden muss. Nach den dem ADAC vorliegenden
Informationen gibt es derzeit auf dem Markt auch keine abnehmbare
Anhängerkupplung, bei der im Rahmen der Betriebserlaubnis eine Abnahme bei
Fahrten ohne Anhänger vorgeschrieben oder empfohlen ist.
Bei einem Unfall kann es allerdings
durchaus dazukommen, dass durch eine vorhandene Anhängerkupplung am
gegnerischen Fahrzeug ein größerer Schaden entsteht. Unter dem Gesichtspunkt
der Erhöhung der Betriebsgefahr ist daher nicht auszuschließen, dass ein
Gericht, obwohl eine Abnahmeverpflichtung die abnehmbare Anhängerkupplung
per Gesetz nicht besteht, ein Mitverschulden des Kraftfahrers annimmt. Der
Juristischen Zentrale des ADAC liegen einschlägige Urteile bislang nicht
vor.
Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft etwas weitergeholfen zu haben und
verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Kai Thiele
Juristische Zentrale - RechtsService
ADAC e.V., Am Westpark 8, 81373 München [...]
Für mich heißt das: Abnehmen, wenn man sie
nicht braucht, sonst könnte es Regulierungsärger mit (s)einem Versicherer
geben.

05.01.2012: Nachdem der KFZ-Sachverständige seinen
Segen nicht geben wollte wegen der Kombination aus DPF und Chiptuning, wurde
letzteres bis aus weiteres wieder entfernt.
08.01.2012: Nach knapp 1.700 km in 32 h quer durch
Europa (inkl. widrigsten Bedingungen = Wintereinbruch in Österreich, fast
durchgängig
geschlossener Schneedecke auf hunderten von km auf Strassen 2ter
und 3ter
Ordnung in Österreich und Slowenien, 10 cm Neuschnee im
Salzkammergut, auf
der Turracher Höhe, Obertauern,
etc.) kann man feststellen: Klasse Fahrzeug! Komfortabel, sicher, kam
überall durch,
wo andere längst aufgeben mussten ... Neuer Verbrauchsrekord:
9,17 l / 100km (Landstrasse Österreich, kaum Verkehr, aber Schnee)

16.01.2012: Nach einem kurzen E-Mail-Verkehr
mit Carlsson und einem neuen Anlauf bei einer anderen Prüforganisation war
die Eintragung
des Chiptunings kein Problem mehr. Wie lange der Antriebsstrang das Ganze
mitmachen wird, ist unbekannt - ich werde berichten! ;-)

04.02.2012: Grüsse an alle W164-, W166-, Q7- und
Touareg-Fahrer: Bitte mal nachmachen! :-) (3 x EURO-, 5 x kleinere Paletten)

03.03.2012: Nach dem Tausch der Bremsbeläge
hinten im Dezember 2011 gegen welche aus der Internet-Billig-Ecke sowie der
Erkenntnis,
dass diese neuen Beläge nur noch auf 1/3 - 1/2 der Fläche eine Bremswirkung
entwickeln, Tausch derselben im Januar 2012 gegen 5x so teure
von TRW. Nachdem beide dasselbe Verhalten an den Tag legten (nämlich in
Richtung Scheibenmittelpunkt leicht aufsaßen), hätten diese
noch leicht angeschrägt werden können. Prüfung heute: Das ganze Thema
erledigt sich nach und nach von selbst, wie man hier erkennen kann.
Warum beide Belagsätze dieses Verhalten an den Tag legen, bleibt weiter
unklar. Evtl. waren auf den Originalscheiben zunächst zu kleine
Beläge montiert? Nachdem es der TÜV bei einem Besuch in einer anderen Sache
aber kurz angesehen und für nicht relevant angesehen hat,
warte ich ab, bis es sich von alleine erledigt hat.

19.03.2012: Nach 2.000 km Autobahn wird's in der
Tat immer besser - nicht perfekt, aber ausreichend gut. Bremsen werden vor
TÜV im
Sommer / Herbst ohnehin rundum komplett neu gemacht.
21.-22.03.2012: Assist-B bei MB,
Hr. Klöckner: Bremsen rundum (selbst), Feststellbremse hinten zieht
ungleich (selbst). Keilriemen vorne neu, ansonsten Assist-B,
keine neuen Scheibenwischer (wurden als fällig angezeigt, von mir aber vor
wenigen Wochen gegen neue getauscht): (EUR 630.- + 260.-)
31.03.2012: Räderwechsel, Fehlerbehebung
LowRange:

Wenn die LowRange-Lampe beim W163 nach dem
Motorstart 20 x schnell blinkt, verheißt dies zunächst nichts Gutes. Im
Internet lässt
sich recherchieren, dass dies vom verharztem oder defektem Verteilergetriebe bis zum defekten Elektro-Stellmotor, der die Untersetzung
einlegt,
alles sein kann. Beim Versuch, LowRange einzulegen oder herauszunehmen (bei
N), passiert einfach nichts, und die LowRange-
Lampe geht nach ein paar mal Blinken einfach beleidigt wieder aus.

Ein paar vorsichtige Schläge mit einem (Gummi-)
Hammer auf den Elektromotor und das Verteilergetriebe haben beide dazu
bewegt, wieder
normal arbeiten zu wollen. Es wäre spannend zu wissen, was Mercedes alles
getauscht hätte bei diesem Fehlerbild ...

Schnittbild durch den modellgepflegten 163er (hier: ML 500) /
(C) 200x DaimlerChrysler

Aussenmaße 163er-MOPF,
(C) 2001 DaimlerChrysler

Innenmaße und Variabilität 163er-MOPF,
(C) 2001 DaimlerChrysler

(C) MB 2003

(C) MB 2003, modifiziert

(C) MB 2003 |
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Mercedes-Werk Tuscaloosa, Alabama, Haupt-Produktionsort der
M-Klasse, (C) MB 199x
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163er-Prototyp beim "Spielen" im Sand, (C) MB 199x |

"Jurrasic - Park"-163, (C) MB 199x
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"AAV" = "All Activity Vehicle", der
Begriff "SUV" setzte sich erst später durch, (C) MB 199x |

Verschränkungstest - wobei hier eher gezeigt wird, dass nicht
wirklich viel verschränkt ... (C) MB 199x
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Prototypen-Modellierung, (C) MB 199x |

Im Design-Studio, (C) MB 199x
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Ein früher Prototyp in Lebensgröße, Heck
recht seriennah, (C) MB 199x
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Ein weiterer früher Prototyp, Front
recht seriennah, (C) MB 199x
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Dieser Prototyp kommt der Serie
insgesamt sehr nah, (C) MB 199x
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Mit leichter Verspätung kommt der 270CDI
für den europäischen Markt, (C) MB 199x
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Tuscaloosa / Alabama, Produktion
Rohkarossen, (C) MB 199x |

Tuscaloosa / Alabama, Produktion
Antriebsstrang / Getriebe, (C) MB 199x
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Tuscaloosa / Alabama, Produktion, (C) MB
199x
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"Jurrasic - Park"-163 in Stuttgart, (C) JF 2011 |
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Links zum 270er oder der M-Klasse (W163) allgemein:
http://www.autobild.de/artikel/100.000-km-dauertest-mercedes-ml-270-cdi-36185.html
http://www.auto-motor-und-sport.de/dauertest/mercedes-ml-270-cdi-starke-m-motion-100-000-kilometer-mal-auf-mal-neben-dem-asphalt-989533.html
http://www.carfolio.com/specifications/models/car/de/?car=128304
Noch ein paar Infos und Links zum ML55 finden sich auf
meiner ersten 163-Seite.
Infos, wie es bei mir vom ML55 zum ML 270 kam, gibt es auf
meiner zweiten 163-Seite.
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