letztes Update: 19.11.2017 https://abetterrouteplanner.com/, https://www.tesla.com/de_DE/findus#/bounds/48.86639940000001,9.315825099999984,48.6920187,9.038605299999972,d?search=supercharger

Tesla Model S85

// Wer auch ein Model S oder Model X bei Tesla erwerben möchte, darf gerne meinen Promo-Code http://ts.la/oliver4068 verwenden.
Man bekommt damit (noch bis Bestellung Ende dieses Jahres) unbegrenztes freies Aufladen (Supercharging)!
//

Beim smartED hatte ich vor 2,5 Jahren noch geschrieben: "eine neue Ära beginnt." Diese "neue Ära" empfand ich für mich als so positiv, dass ich bereits im Frühjahr 2016 mal erste Versuche unternahm, an ein gebrauchtes Model S von Tesla zu kommen. Seinerzeit hätte ein sehr gutes Model S85 aus 02/2014 (ohne Autopilot, damals noch nicht erhältlich) circa 83T EUR gekostet. Ein Jahr zu warten, hat sich gelohnt, denn nun lief mir durch viel Glück ("zur rechten Zeit an der richtigen Stelle") ein "gebrauchtes" Model S85 über den Weg, das so nicht mehr oft zu finden sein dürfte.

Zunächst zu Tesla Stuttgart: Wenn man dort das erste Mal hinkommt, bietet sich ein sehr zwiespältiges Bild: Das ehemalige Volvo-Autohaus Catena, aufgesplittet in diverse kleinere Firmen inklusive Pferdezucht und Auto-Aufkäufer - schon irgendwie aufgeräumt, aber alles eher Typ "Klitsche", und dort, im linken Bereich hineingequetscht im Stile eines "pop up - stores": TESLA. Für mich vollkommen O.K., auf die verwöhnte Stuttgarter Premium-Kundschaft jedoch vermutlich eher verstörend wirkend ;-)

// UPDATE 08/2017: Tesla residiert (nur mit Store) zwischenzeitlich in Stuttgarter Bestlage (Dorotheen-Viertel)!

Die Mitarbeiter vor Ort machen den ersten Eindruck durch viel Motivation jedoch schnell wieder wett.

Meine Kriterien: Kein P(erformance) - Model, Kein P(erformance)+ - Model (brauche ich beide nicht, sind hart abgestimmt, meistens mit gruseligen 21"-Felgen bestückt, die Reifen sind teuer, ..., mir kommt's in erster Linie auf bezahlbare Reichweite an), Allrad ("D") auch nicht zwingend, kein "Ludicrous"- oder "Insane"-Mode, jedoch unbedingt 19"-Felgen (höhere Reichweite, günstigere Reifen), Autopilot (1st gen - als "need to have"-Spielzeug), 85kWh-Akku (60er und 70er sind mir zu klein), wenn irgend möglich Sitze der zweiten Generation (angeblich von Recaro), Luftfederung nicht zwingend (aber wünschenswert, weil eben komfortabler und reichweiten-orientierter wegen Absenkung des Fahrzeugs bei höheren v), Farben: so ziemlich alles ausser Leichenwagen-grau.

Natürlich hätte ich auch gerne das "Ultra High Fidelity-Soundsystem" von S1nn im Tesla gehabt (ein ursprünglich Stuttgarter Hersteller, der von Harman gekauft wurde, die von Samsung gekauft wurden ...). Ich darf zitieren: "So bat der Tesla-Chef den Musikproduzenten Rick Rubin (u. a. Metallica, Adele), die Anlage zu checken und aufzuschreiben, was er ändern würde. Nach intensivem Durchhören vieler eigener Aufnahmen gab Rubin nur einen Satz von sich: "Ich würde überhaupt nichts ändern." In meinem fehlt dieses damals-circa-EUR 2700.- -Aufpreis-Extra leider :-( Heute (03/2017) nimmt Tesla EUR 3.200.- Aufpreis. Das Standard-System besteht aus 7 Lautsprechern mit einer Gesamt-Sinus(?)-Leistung von 200W. Laut diesem schönen Artikel aus UK sind auch die Standard-Lautsprecher desiged by S1nn, made in China. Circa-Herstellungspreis: 4 GBP / Stück. Naja :-(
update: Mein Kontakt in die Hifi-Szene kennt den ehemaligen S1nn-Entwickler, und sagt -> erst man alles lassen - der Standard sei schon sehr gut :-)

Konkret wurde es dann ein Model S85 aus 06/2015, der nur im internen Tesla-System sichtbar war, und z.B. bei mobile nicht auftauchte. Ich musste erst nachfragen, ob das ein Scherz sei, oder man beim km-Stand 3 Nullen vergessen hatte. Nee, der "Gebraucht"wagen ist 114km gelaufen.
E-i-n-h-u-n-d-e-r-t-v-i-e-r-z-e-h-n. Aus 06/2015 klar ein Pre-Facelift (das kam ja erst im Frühjahr 2016), jedoch schon mit dem Autopiloten der ersten Generation.

Unterschied von Pre-Facelift (2013-2016) zu Facelift (2016), oben alt (meiner), unten neu:


(C) Tesla

Das Fahrzeug lief bei Tesla in Tilburg (Niederlande) als internes Testfahrzeug für Ingenieure und Techniker, und wurde dann in 2016 wohl schlicht vergessen, als das Facelift auf den Markt kam. Bei der jetzigen (2017er-) Inventur wurde es dann wieder gefunden, und wurde mir mit einem netten Rabatt angeboten. Ich musste circa 2 Minuten überlegen, dann war der Deal perfekt. Ich verrate nicht, was ich bezahlt habe; auf dem freien Markt (mobile) gab es zu meinem S85 vergleichbar diese 3 Konfigurationen (und eben teilweise älter, weniger Ausstattung oder mehr km) - wohlgemerkt alle von freien Händlern - nicht von Tesla direkt. Ich erwerbe ja quasi einen Neuwagen. Ein Besuch bei Tesla lohnt also. Das war mein Eindruck auch schon vorher: Tesla bietet Fahrzeuge aus dem eigenen Pool oft günstiger an, als Fahrzeuge auf dem freien Markt zu bekommen sind.

Eine 03/2017 circa vergleichbare Konfiguration läge irgendwo (abhängig von entweder Model S75 oder Model S90D) zwischen 110T und 120T EUR. Könnte ich mir definitiv nicht leisten und würde ich auch niemals ausgeben. Hier wird berichtet, dass Tesla circa 28% Bruttomarge am Model S hat - bei meinem haben Sie mir diese komplett geschenkt. Danke ;-)

Ich bin nun trotz Gebrauchtwagen direkt Kunde bei Tesla und komme in den Genuss eines Fahrzeug-Checks bei Tesla direkt, der 4-Jahres-Gebrauchtwagen-Garantie (die der einen Neuwagen-Garantie entspricht, identisch wie beim Neufahrzeug mit Einschränkung auf 80.000 km Laufleistung) sowie der ohnehin gültigen 8-Jahres-Garantie auf Batterie+Motor (ohne km-Begrenzung, mindestens 80% Rest-Akku-Kapazität noch O.K.), gültig ab Erst-Inbetriebnahme des Fahrzeugs - bei mir also bis 05/2023.

Ausstattung:

  • Model S85 (85kWh-Akku, Hinterradantrieb)

  • Titanium Metallic (ich bezeichne sie zwischenzeitlich als "Altersheim-Beige-Metallic") - schwarz/schwarz wäre mir lieber gewesen ...

  • Panorama-Glasdach

  • 19"-Felgen

  • Sitze Generation 2 (angeblich Recaro - nö, eher doch nicht. Laut Tesla S doch :-) Früher und später sind's keine Recaros, meine aber schon!)

  • Klavierlack schwarz

  • Alcantara-Dachhimmel schwarz

  • Komfort-Paket

  • Autopilot Hardware 1 mit Komfortmerkmalen

  • Premium-Interieur und -Beleuchtung

  • SmartAir-Luftfederung (angeblich Conti)

  • Diebstahlschutzpaket

Was mir momentan (gefühlt) fehlt, ist der 22kW-Doppellader (den selbst mein smartED hat), von dem mir Tesla sagt, dass ich ihn nicht vermissen werde (der aber evtl. noch für circa 2 TEUR nachrüstbar wäre - lasse ich aber bleiben) sowie ein zu fairem Preis (EUR 510.-) angebotenes Upgrade von 3G auf LTE (gab es in Serie erst einen Monat nach meinem). Was mir auch nicht klar war bislang: Die ersten (angeblich 7?, andere berichten von "lebenslang") Jahre bezahlt Tesla sämtliche Online-Verbindungen in Europa; der Kunde muss sich also weder um eigene SIM-Karte, eigenen Vertrag noch um die laufenden Kosten kümmern - Deutsche Automobil-Industrie!!! - HELLO ? Mobilfunk-Provider ist anscheinend O2.
Ebenfalls hätte ich natürlich gerne das Hifi-System von Sinn (ehemals Stuttgarter Firma) gehabt (aber ein "nice to have"- Feature), genauso wie das Winter-Paket (nicht wegen der Sitzheizungen hinten, aber wegen der beheizbaren Wischwasser-Düsen). Muss es eben die serienmässige Standheizung richten :-)

Meine Farbe ("Titanium Metallic") taucht erst auf im amerikanischen Prospekt des 2016er-Modells. Keine Ahnung, wann das in 2015 auf den Markt kam. Im 2015er-Prospekt gibt's diese Farbe noch nicht. Wenn die Angaben für's 2016er-Modell auch für den EU-Markt gelten (wovon ich ausgehe), dann sind das für meinen: 265 miles range (EPA, USA, recht realistisch, wenn man sich viel Mühe gibt) = 426km (im EU-NEFZ-Standard sind es 502 km), 5.4 seconds 0-60 mph => circa 5,6 s 0-100 km/h, 270 kW = 367 PS, 440 Nm (0–5800 U/min), vmax = 225 km/h abgeregelt. Alles über 150 km/h zieht den Akku ohnehin sinnlos schnell leer auf der Autobahn. Ja, liebe noch-Verbrenner-Fahrer, gewöhnt euch für die Zukunft schon einmal mental an solche Geschwindigkeiten ;-)

Rein von den Leistungsdaten und vom Gewicht her müsste sich das Tesla Model S 85 an sich fahren wie ein W220 S600 Sauger mit M137 E58. Dieser hatte exakt  367 PS, und ein Drehmoment von 530 Nm bei 4.250 U/min. Nur circa 20l Super/100km wird der Tesla wohl nicht brauchen :-)

Autopilot: "Autopilot combines a forward looking camera, radar, and 360 degree sonar sensors with real time traffic updates to automatically drive Model S on the open road and in dense stop and go traffic. Changing lanes becomes as simple as a tap of the turn signal. When you arrive at your destination, you can step out of the car and let Model S park itself."

Mein Model S hat den "Autopiloten" der ersten Generation "mit Komfortmerkmalen". Dieser besteht aus:
1 x Radar nach vorne (Reichweite mir unbekannt), 1 x monochrome Frontkamera, 12 x Sonar-Sensoren mit Reichweite 5 m, EyeQ3 MobilEye.
Die Generation 2 (seit Ende 2016) hat da schon deutlich mehr zu bieten. Allerdings noch nicht alles aktiv (03/2017).

Die erste Generation der AP-Hardware des ModelS - Autopiloten entspricht Level 3, mit der zweiten Generation wird Tesla wohl Level 4 erreichen.

Bei Tesla läuft der Vertrieb etwas "anders" und entspannter als von deutschen Premium-Herstellern gewohnt - eher nach meinem Stil. Vertrag konnte ich zunächst keinen unterschreiben, Tesla reichte es, EUR 1000.- von der Kreditkarte als Anzahlung abzubuchen. Der vorbereitete Kaufvertrag wurde dann im System versehentlich in "holländisch" umgewandelt, und dieses Malheur muss nun in den USA wieder manuell auf "deutsch" gewandelt werden. Dann könnte ich den auch unterschreiben. Das Fahrzeug ist aber bereits fest mit meinem Tesla-Account (von der Model3-Vorbestellung aus 2016) verknüpft und sichtbar.

Dann habe ich noch festgestellt, dass innerhalb des Tesla-Accounts an sich ein "ja, ich will den wirklich kaufen"-Klick reichen könnte, ohne nochmals hinfahren zu müssen. Meine Verkäuferin konnte es nicht 100%ig sagen, da diese Option in dieser (03/2017) Woche ganz neu eingeführt wurde.
update: In der Tat: Ein Klick im Tesla-Account zwei Tage später, und das Fahrzeug war gekauft :-)

Ein wichtiger Grund für meine Kaufentscheidung JETZT (03/2017) ist auch die Tatsache, dass ab Auslieferung circa 04/2017 bei allen neu bestellten Model S KEIN lebenslanges Free Supercharging mehr enthalten ist, sondern nur noch 400 kWh / Jahr, das entspricht so circa 1.600km. Alles darüber hinaus muss also bezahlt werden. Und der Schwabe kann ja rechnen ... ;-) Bei allen Gebrauchten (bis Erstauslieferung 04/2017) ist das lebenslange (bezogen auf das Fahrzeug!) kostenfreie Laden inkludiert. Wird der Tesla also z.B. durch Unfall komplett zerstört oder kommt abhanden -> Pech. Ich sehe schon heftige Diskussionen vor Gericht auf die Tesla-Gemeinde zukommen, wie man diesen definitiven Mehrwert beim Schadensausgleich gelten machen könnte. Wir reden bei normalen Verbraucherpreisen (0,28 ct/kWh) immerhin von circa EUR 11.000.-, gerechnet auf 8 Jahre und dem angegebenen Verbrauch von 24 kWh / 100km. (20.000km / Jahr). Es soll Langstreckenfahrer geben, die fahren das Model S 100.000km / Jahr. Laut eines Berichts sagt Tesla, dass der Supercharger-Anteil über alle Model S bei circa 7% läge.


Umfrage (C) ams 5/2017

Thema Versicherung: Da ist bei Tesla auch alles etwas anders als in Deutschland üblich. Natürlich kann der Tesla auch von anderen Versicherern versichert werden - die haben jedoch meist deutlich höhere Tarife als tesla-insurance.de. Meine (ansonsten wirklich sehr günstige) Versicherung wollte bei vergleichbarer Basis (alle Fahrer, Vollkasko 500, Teilkasko 500, km frei) circa EUR 16.000.- (sic!) / Jahr, bei Herausnahme aller Fahrer und Limitierung auf 25+ oder 30+ sinkt die Prämie auf EUR 4.500.- (sic!) / Jahr auf . Bei tesla-insurance.de kostet das pauschal EUR 1.200.- / Jahr. Denen ist völlig Wurscht, die alt der Halter ist, welchen Schadensfreiheits-Rabatt er mitbringt, wo das Fahrzeug steht, wer damit fährt, ob der Carport grün oder rot lackiert ist oder die Freundin von 1983-1985 mal eine Dauerwelle hatte oder nicht. Man bekommt hier schön vor Augen geführt, wie krank die für uns "normal" gewordene komplexe Tarifierung an sich ist und wie simpel man Dinge gestalten kann, wenn man nur will.
update: Noch günstiger geht es bei emover24.com, die machen dasselbe für EUR 945.- / Jahr. Und jetzt kommt der Knaller: Da wirkt im Hintergrund dieselbe Versicherung, die bei mir direkt EUR 16.000.- aufgerufen hatte. Andere Telefonnummer, anderer Makler, EUR 15.055.- gespart ...
Seit dem vor den Toren Stuttgarts in Leonberg 8 Supercharger stehen, kann sich Tesla sicherlich denken, wo der Stuttgarter öfter mal zum "Tanken" anzutreffen sein wird, auch wenn die Supercharger ursprünglich als eine Art Reichweiten-Verlängerer für Autobahn-Fahrten gedacht waren, und nicht als eine Art "Home-Tankstelle". Nur übertreiben sollte man's nicht, sonst verschickt Tesla auch gerne mal ein "blaues Briefchen".

Noch was: Zitat Dr. Dieter Zetsche, Daimler AG, 2015: "Wir sind die Einzigen, die mit Elektroautos Geld verdient haben."
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-135558884.html) Er meinte damit den Verkauf aller Tesla-Anteile.

Dieser Satz würde ihm heute nicht mehr über die Lippen gehen - wenn sich nämlich mehr und mehr Kunden quasi von der Pferdekutsche (Verbrenner) ab- und dem modernen Automobil (Elektro) zuwenden, merkt man flott, dass man einen Trend nicht oder nicht rechtzeitig erkannt hat, und da kann es schwer werden. Klarer Fall von Fehleinschätzung by management, sonst hätte man seine Tesla-Anteile in 2015 nie und nimmer verkauft. Ich fand das seinerzeit schon seltsam. Aber Daimler hat ähnliche Fehlentscheidungen (siehe AEG, Chrysler) ja immer irgendwie überlebt.

Zum Batterie-Pack: Es werden beim Model S85 mehr als 7.000 Standard-Lithium-Ionen-Akkus des Typs 18650 (Panasonic) verbaut, wie man sie üblicherweise auch in Notebook-Akkus findet, allerdings mit anderer Zellchemie (anderem Elektrolyt + Additiven). Hier gibt's (englische) Details:

"It contains 7104 individual cells. It is believed the cells are Panasonic 3400 mAh at 3.6V. This would yield a pack capacity of 7104 * 3400 * 3.6 = 86.95 kWh. It is possible that the cells are 3.7V, which would yield a capacity of 89.4 kWh. The difference between 85 kWh and these higher figures has been speculated to be capacity that is reserved by Tesla for battery protection."

"Ohjeh, wenn die mal brennen - da müssen wir doch sofort alle sterben", oder so. Wenn weltweit ungefähr 3 von 150.000 Teslas Feuer gefangen haben (einmal Suizid, 1 x unklar, 1 x dem Fahrer dadurch indirekt das Leben gerettet) wird natürlich die "Gefährlich-Sau" durch's deutsche Dorf getrieben, wenn aber bei Mercedes 50+ Fahrzeuge in Brand geraten, ist das (03/2017) nicht mehr als eine Fussnote wert. Es gibt zwischenzeitlich auch eine offizielles Untersuchungsergebnis.

Details zum Akku: 96 Zellen mit Nennspannung 4,208v seriell, von diesen Packs 74 parallel (anders organisiert, aber logisch so wie beschrieben)
Bilder gibt's hier, ein hübsches Zeitraffer-Video hier. Wenn man genügend Zeit hat, kann man sowas auch selbst bauen ;-)

Entschlüsselung VIN 5YJSA7H13FF0x2y8z:

5YJ = TESLA, S = Model S, A = 5 Door Hatchback LHD, 7 = SRS, exact meaning unknown, used in non-US orders, H = Lithium - Ion Battery - High Capacity (85 kWh), 1 = Single Motor - Standard, 3 = Prüfsumme, F = Modelyear 2015, F = Fremont (CA), dann 6-stellige S/N: 0x2y8z

Tesla Model S = Motor Trend Car of the Year 2013.

Gleich noch das LTE-Upgrade nachgeordert.

Bei Tesla verliert man übrigens auch keine Garantien, wenn man nicht regelmässig zum Abzock-Service erschienen ist, bei dem schlecht gelaunte Azubis dreimal ums Fahrzeug laufen, eine Checkliste abhaken, angeblich Wischwasser-Zusatz in den vollen Behälter gefüllt haben wollen, auf dass der Serviceberater dann hohe 3-stellige Beträge auf die Rechnung schreibt. "No Service? No problem. You keep your guarantee." Das alleine ist für mich schon Grund genug, bei denen evtl. die "Wartung im Voraus" zu beauftragen - nur weil Sie's anders machen als die anderen.
Musk-Zitat 2013: "Die beste Wartung ist gar keine Wartung. Wir wollen kein Geld mit Dingen verdienen, die kaputtgehen".

Die Ankündigungsweltmeister von Audi hatten im Sommer 2015 erste Skizzen eines "Tesla-Fighters" vorgestellt.
Wieder sind zwei Jahre vergangen. Ja, wo isser denn? Jedenfalls noch nicht kaufbar ...

Jetzt heisst es erstmal warten und vor-Freuen - so in circa 3 Wochen sollte das Fahrzeug in Stuttgart angekommen sein :-)

                           


So, pünktlich wie versprochen kommt die Info (naja, ich habe mal nachgefragt ...), dass der Brief nun abholbereit sei. Gesagt, getan. Wie es der
Zufall will, wurde mein S85 gerade mit noch drei anderen Teslas aus den Niederlanden entladen und strahlte in perfekter Sonne auf dem Hof:


"UNKNOWN" ist er bald auch nicht mehr :-) Und so einen leeren "Brief" hatte ich auch ganz lange keinen mehr in der Hand ;-)


15.03.2017, 17:30: WOW. Was begeistert am meisten? Definitiv der Autopilot - der ist deutlich ausgereifter, als ich dachte (Softwarestand 17.8.16)
So, und dann sind da noch die 367 PS (270 kW). Klingt nicht nach so wahnsinnig viel - ist aber mehr aus ausreichend, und auch ich als alter SL55-Fahrer bin begeistert. Von 0 weg etwas müde, so Dinge wie 60-120 km/h sind allerdings schon "insane", ohne dass mein Fahrzeug einen gleichnamigen Modus hätte. Da braucht's schon einen S63 aufwärts, um mitzuhalten.


16.03.2017, Nach dem Motto "Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr" ;-), wurde mir folgendes "Geschenk" überreicht. Aber auch die Verbrenner-Fraktion war eher positiv gestimmt, und wird sich nach und nach an die veränderten Zeiten gewöhnen (müssen), und ihre Pferdekutschen gegen moderne Automobile eintauschen (müssen) :-)



(C) autobild aus 3/2017
Kurze Durchsage von Deloitte an die Freunde des Verbrenners, und so Leute, die bei mir Probe-Mitfahren und dann Sprüche raushauen wie:
"Also, ehrlich. Irgendwie. Mir fehlt da der Sound."
(siehe Grafik und Text links). Doch die wichtigsten Dinge zuerst ;-) :


Das Model S85 regelt nicht bei 225 km/h ab, sondern bei 228 km/h ;-)
(GPS-gemessen)


Bei längerer flotter Fahrt wird massiv Leistung reduziert, um den Antriebsstrang (Motor, Batterien) zu schonen. Nach Abkühlen kann dann wieder "geheizt" werden.

Für die Genau-Hingucker: JA, das Reifendruck-System muss "gewartet" werden. Ist aber nichts Tesla-spezifisches. Da war schlicht der Raddruck-Sensor vorne rechts defekt oder nicht vorhanden. Kann bei jedem anderen modernen Fahrzeug auch passieren! :-)


Wer bei der Verbrenner-Fraktion zu denen gehört, die bei halbvollem Tank mit Schnappatmung  die nächste Tankstelle anfahren, weil sie ja liegenbleiben könnten, für die wird es eine kleine mentale Umstellung geben. Auf meinen ersten Fahrten habe ich die Supercharger immer mit zwischen 1% und 3% Restreichweite angefahren. In der Grafik oben entsprach das dann 7 km Restreichweite. (Hier waren nach 1-2 Minuten am Supercharger bereits wieder 9 km an Reichweite in den Akku "gepresst" worden.)

"Gepresst" schreibe ich deswegen, da hier schon mit gewaltigen elektrischen Leistungen gearbeitet wird. Oben sieht man, dass hier mit einer einer Ladeleistung von 116kW am Supercharger gearbeitet wird. Das entspricht "158PS", wobei die Umrechnung hier natürlich wenig sinnvoll ist. Der Verbrenner-Fahrer stelle sich das plakativ so vor, als ob ein Auto mit 158PS hier wieder Elektronen innerhalb der Batterie von einem Pol zum anderen schiebt (Alle Physiker bitte wegducken!). Die Ladeleistung wird reduziert, je voller der Akku wird. Man lädt in aller Regel auf Strecke auf circa 90% auf, da es nach  hinten raus immer länger dauert, um die letzten %e zu erreichen.


Kostenloses WLAN unterwegs? FlixBus! :-)

Oben rechts: Am Supercharger ruht es sich nachts im Tesla auch recht ordentlich während des Ladevorgangs.

Unten rechts: Best Cappuccino von Brudi (B). 1.500km am Wochenende.


Auch mit dem Serien-Soundsystem (S1nn, s.o.) lassen sich sehr ordentliche Ergebnisse erzielen. Oben meine momentanen Lieblings-Einstellungen.

Die stilistische Linienführung der Motorhaube seitlich (Kotflügel) aus Fahrersicht von innen dürfte am ehesten der des Ferrari California entsprechen - bilde ich mir zumindest ein - ich fuhr nie einen. Ansonsten ist das Model S für mich so eine optische Mischung (vorne) aus Aston Martin DB9 und (hinten) Aston Martin DB8 mit Anleihen bei den Japanern und ein bisschen Einfluss des ersten Porsche Panamera. Mein Vater meint an den hinteren Kotflügeln noch Einflüsse des Bentley Continental GT erkennen zu können. Ich weniger.
Wir einigen uns auf: Vorne und seitlich hui, hinten: Naja, geht so ... bis "Ford Mondeo". (Sorry, Mr. von Holzhausen!)

Fazit bislang: Wie dieser Buchtitel: BEST CAR EVER! Man frage mich in 1-2 Jahren nochmal. Aber momentan ist das defintiv so.


An der deutschen Standard-Schuko-Steckdose kann man so circa 11-12 km / h (blöde Einheit, ich weiss  - aber auch daran wird man sich gewöhnen müssen ...) in die Batterie des Tesla quetschen.

P=U*I

216V * 13A = 2.808W, die beim Tesla ankommen. das entspricht im Idealfall den 230V * 16A = 3.680W abzüglich Ladeverlusten.

 


03/2017: Batterie-Entladung beim Stehen lassen (hier mal 3 Tage). Circa 5km/Tag. War mir aber bekannt, und juckt nicht weiter:


03/2017: Tesla war beim Folieren. Jetzt ab B-Säule alles dunkel mit 95%-Folie (ABE), das Dach komplett. Kompetent und flott erledigt, bezahlbar.


03/2017: Für's Rennrad gab es die Kombi aus THULE Dachträger WingBar schwarz + THULE 598 ProRide Fahrradträger Dach schwarz. Die originalen Whispbar waren teurer und mir unbekannt. Thule kennt man hier eben besser, und die wären auch eher wieder verkäuflich auf dem deutschen Markt.

Mir wurde dann leider - obwohl korrekt bestellt und korrekt geliefert - was Unpassendes mitgeschickt. Bei meinem Model S passte das Fahrzeug-spezifische Thule-Kit 3153 NICHT (da waren die Bolzen viel zu dünn). Mit dem dann nachgeorderten Kit 3130 war alles bestens. Lustig, dass die Europäer den Amis nicht mal zutrauen, vernünftige Gewinde zu schneiden. Mitgeliefert im Kit 3130 wird ein Gewindeschneider, der allerdings nur noch wie Butter in die Original-Gewinde läuft, ohne etwas schneiden zu können:

Fertig montiert sieht der Grundträger dann so aus:


03/2017: Gleich wieder auf grösserer Test-Tour: S-Hannover-Amsterdam-Den Haag-S, circa 1.700 km. Bilder gibt's HIER.


03/2017: Erstes on-the-air-Update von Tesla - allerdings nichts weltbewegendes :-)

Immer noch V8.0 (17.8.16 -> 17.10.42), Änderungen:


03/2017: Die Ankündigungs-Weltmeister der deutschen Automobil-Industrie planen doch schon, ab circa 2022 eine hübsche Palette an vollelektrischen Fahrzeugen anbieten zu können. Daimler gab das heute auf der Presse-Konferenz bekannt, und laut Autobild kommt bei BMW
"der E-Antrieb im gemeinsamen Nachfolger für 3er GT und 4er Gran Coupé", und das Ganz schon 2021. BMW gehört hier allerdings noch zu den innovativeren Anbietern (mit i8 und i3). Mercedes hat die B-Klasse (nicht neu entwickelt) und den smartED, VW den e-UP!.

In 2021 wird TESLA seinen Roadster vor 15 Jahren (!) und sein Model S vor 10 Jahren (!) markteingeführt haben.


03/2017: Thema "Navi"

Der grosse 17"-Monitor stellt Google Maps dar, inklusive den Echtzeit-Verkehrsdaten. Die eigentliche Navi, die auch im Kombi erscheint, kommt aber (angeblich) von Navigon, und hat eigene Karten. Die berechnete Route wird wohl nur auf die Google Maps - Karte "projiziert". Hier gibt es aus meiner Sicht viel Potential nach oben. So viel, dass die Navigon-Navi aus meiner Sicht sogar annähernd unbrauchbar ist, und ich zusätzlich wieder mit meiner guten alten TomTom 5100 - Navi navigiere. Die ist für mich nach vor das Non+Ultra, was Stau-Umfahrung angelangt. Ganz im Gegenteil dazu führt einen die Navigon-Navi mit ordentlicher Quote in den nächsten Stau. Radarfallen kennt der Tesla intern auch nicht.

Tesla!? Das geht besser!

Am besten schmeisst ihr die ohnehin antiquiert wirkende Navigon-Navi raus, und verwendet nur noch Google Maps - das wäre vermutlich deutlich besser als der Ist-Zustand! Für die Abfrage der Supercharger-Verfügbarkeit - inklusive Anzahl belegter Plätze - sowie Rest-Akku-Kapazität bei Ankunft wird ohnehin eine Internet-Verbindung gebraucht.


04/2017: Je mehr Probefahrten (an sich sind's ja PROMO-Fahrten für Tesla) ich mit Freunden, Bekannten und Verwandten mache: Quasi alle sind sehr interessiert am Thema Elektromobilität, und es werden auch die richtigen Fragen gestellt zum Thema Ladezeiten, Reichweiten, Kosten, teil-autonomem Fahren und dem Alleinstellungsmerkmal "grosser Touchscreen".

Tesla ist hier momentan so viel weiter als alle anderen! Die aktuelle E-Klasse (213) kann im Bereich "Fahrassistent-Systeme" in machen Punkten ein wenig mehr als das Model S, aber die Kombi ist im Tesla einmalig! Das erkennt auch wirklich jeder und ist begeistert.

Aufgrund der Tatsache, dass ich viele, viele Stunden Tesla-Promo gemacht habe (und auch noch machen werde), habe ich immer weniger ein schlechtes Gewissen, immer mal wieder den Supercharger anzufahren, um einfach mal "nachzutanken". Letztlich kann Tesla keine bessere Werbung bekommen als durch Leute wie mich.


04/2017: Doppellader (22kW statt der serienmässigen 11kW via Typ2-Stecker) für EUR 2000.- nachrüsten? JA oder NEIN?

Nach einigem Überlegen kam ich zur Erkenntnis, dass es wohl gescheiter ist, den seit 2015 erhältlichen CHAdeMo-Adapter zu erwerben für circa EUR 500.- . Der bietet dann die Möglichkeit, an CHAdeMO-Ladepunkten (gibt's jetzt auch immer öfter an den Autobahnen) immerhin mit 50kW nachzuladen. Das klingt natürlich auch erst einmal nach sehr viel Geld für einen Adapter - nur: Wenn ich irgendwann mal in der Pampa stehe, kein Supercharger (bis zu ca. 120kW) zur Verfügung steht, ist's schon ein Unterschied, ob ich mit Ladeleistungen von 3kW (Schuko, Serie), 11kW (Typ2, Serie), 22kW (Typ2, Option) oder eben CHAdeMO (50kW, bei ALDI 18kW) nachladen kann :-)


04/2017: Von alten Freunden kommen einfach die ehrlichsten Ansagen. O-Ton JG:
"Ich hätte ja nicht die Scheiben schwarz folieren lassen, sondern den Rest." :-) good point.



04/2017: Warum Thule vor dem Öffnen des Glasdaches warnt, ist mir ein Rätsel. Das Dach lässt sich trotz komplett montiertem Grundträger einwandfrei mit genügend Luft zum Träger öffnen und schliessen.

An sich hätte man ja werben können mit: "Wir haben einen Dachträger entwickelt, bei dem die Funktion Ihres optionalen Panorama-Glasdaches weiterhin einwandfrei gewährleistet ist."

Aus Angst vor Schadenersatzprozessen wegen irgendwelcher Deppen entscheidet die Haus-Juristerei dann aber wohl lieber reinzuschreiben, dass alles kaputt geht, und verbietet die Verwendung.

Spitzen-Leistung ... !

(!) Höhe mit Fahrrad jetzt: < 2,60m (!)


04/2017: Aus der beliebten Reihe: "Dinge, die man als E-Fahrzeug-Fahrer nicht mehr hören möchte":

a) "Also, ehrlich. Irgendwie. Mir fehlt da der Sound."

b) "Aber, der ganze Strom kommt doch auch hauptsächlich aus Braunkohle ... und die erneuerbare Energie ist ja noch nicht so weit."
Hierzu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/solarenergie-gigantischer-photovoltaik-boom-prognostiziert-a-1143145.html
und:  http://www.spektrum.de/kolumne/der-kollaps-bleibt-aus/1444719

c) "Also, das kann mein Audi auch." Nein, kann er nicht ... ! (AP1, Stand 04/2017)

d) "Was machen Sie denn, wenn Tesla die Supercharger einfach alle irgendwann wieder abbaut?" Tesla baut die nicht ab ... !
Sondern verdoppelt (2017), respektive verdreifacht (2018) die gerade ... !


04/2017: Historie Assistenzsysteme / (teil)autonomes Fahren:

Ich fange nicht an bei Tempomat (MB 1962?), ABS (1978, W116), ASR (W126), ESP (1995, W140) und BAS (1996, W140), sondern danach.

          Tesla Model S (mit AP1-Hardware seit 2015 und neuerer Software)
Abstandsregeltempomat Gen. I "Distronic" bei Mercedes 1999 (W220, S) Radar 30-160 km/h, später 30-180 km/h JA, 0-xxx km/h
Abstandsregeltempomat Gen. II "Distronic Plus" bei Mercedes 2005 (W221, S) Radar 0-200 km/h JA, 0-xxx km/h
Autonome Bremsung, zeitlich begrenzt "PreSafe" bei Mercedes 2009 (W212, E) Radar 0-200 km/h ? JA, 0-xxx km/h
Autonome Vollbremsung, bis zum Stillstand "Distronic Plus" bei Mercedes 2012 (W176, A) Radar 0-200 km/h ? JA, 0-xxx km/h
Staufolge-Assistent "Staufolge-Assistent" / "Stop & Go Pilot" bei Mercedes ? 2013 (W222, S) ? Radar, Kameras 0-200 km/h, W213 -210 km/h JA, 0-xxx km/h
Spurhalte-Assistent "Aktiver Spurhalte-Assistent" bei Mercedes ? 2013 (W222, S) ?
oder W212 MOPF
Radar, Kameras 0-200 km/h JA, 0-150 km/h (AP1, 04/17)
Lenk-Assistent "Fahrerassistenz-Paket (PLUS) / DRIVE PILOT" bei Mercedes 2016 (W213, E) Radar, Kameras x-130 km/h JA, 0-150 km/h (AP1, 04/17)
Spurwechsel-Assistent "Fahrerassistenz-Paket (PLUS) / DRIVE PILOT" bei Mercedes 2016 (W213, E) Radar, Kameras 80-180 km/h JA, 0-150 km/h (AP1, 04/17)
Schilder-Erkennung "Geschwindigkeitslimit-Pilot" bei Mercedes 2016 (W213, E) Kamera(s)   JA, 0-xxx km/h
Aktiver Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion / Fußgängererkennung Mercedes 2016 (W213, E) Radar, Kameras   meines Wissens NEIN
Ausweich-Lenk-Assistent Mercedes 2016 (W213, E) Radar, Kameras   meines Wissens NEIN

04/2017: Bei TESLA gewesen wegen LTE-Upgrade (553.-), Tausch Reifendruck-Sensor vorne rechts. Man hat gleich noch folgende
Prüf-/Zusatzarbeiten, die noch offen waren aus den letzten Jahren (auf Garantie/Kulanz) mitgemacht:

- Check vordere Gurtstraffer auf korrekte Installation
- Schraubensicherungslack an Schrauben der Armlehne angebracht
- Tausch der kompletten Ladebuchse
- Software-Update auf 8.1 (17.14.23) (brachte den AP1-Fahrern quasi keine nennenswerten Neuigkeiten)
- Und dann noch ein kleiner Kundendienst (kostenlos!) inkl. 6 km Probefahrt.

Das nenne ich mal guten Service!

Den CHAdeMo-Adapter habe auch dann auch gleich gekauft (498.-) - klingt nach viel Geld, kostet aber (s.o.) weniger als ein Viertel des Doppelladers und bringt ungleich mehr ...

Denselben habe ich auch gleich mal getestet bei ALDI Süd - funktionierte bestens, bei ALDI allerdings nur mit gut 18kW Ladeleistung.
Da kann allerdings der Adapter nichts dafür - der könnte auch mit 50kW laden!

Hier schön zu sehen im Fahrzeug (links) während des Ladevorgangs: 49A * 373V entspricht einer Leistung von circa 18.277 W.
Und diese 18kW werden in der App (rechts) so auch angezeigt.

Spannend finde ich auch, das der Tesla ziemlich exakt soviel Energie benötigt wie mein smart ED.
In der Grafik unten gilt: x-Achse x 10 = km/h, y-Achse = benötigte Leistung in kW (Ebene Strecke).
Der Break-Even wäre ungefähr bei 155 km/h erreicht, falls der smart ED leistungsfähiger wäre und nicht abgeregelt bei 125 km/h.
Ab dieser Geschwindigkeit würde er mehr verbrauchen als der Tesla (wegen deutlich ungünstigerem Luftwiderstandsbeiwert cw!)

Grundlage für meine Berechnungen war dieses hervorragende Video von Horst Lüning. Sehr sehenswert! Er vergleicht hier den
Wirkungsgrad des Tesla Model S mit einem "supersparsamen" EUR6-Passat von VW ... :-)


Kleiner Fehler: In der ganz rechten Spalte muss es heissen "P smartED in PS" und natürlich nicht "P Tesla in PS" - der Tesla ist im linken Bereich dargestellt!


04/2017: Zum erstem Mal am Supercharger auf 100% voll geladen - dauert natürlich sinnlos lange (circa 2h).
Ich wollte aber sehen, wie meine theoretischen Reichweiten (normiert und typisch) aussehen. Die entsprechen den guten Werten von anderen :-)


(normiert)


(typisch)


(C) Grafik vermutlich Tesla USA, geklaut im deutschen TFF-Forum.


Wenn einem langweilig ist beim Laden, geht man halt hinter'm Supercharger eine Runde laufen.



An sich hätte es ja nach London gehen sollen. Leider nur bis Brüssel - da konnte der Tesla aber nichts dafür. Krankheit im Anflug ... 1.100 km.


Supercharger Leonberg - wird auch gerne als Frauenparkplatz verwendet.


04/2017: Bislang bekannte "Tesla-Hacks" oder "Kann man dem Fahrzeug samt Autopiloten denn überhaupt vertrauen?":

Potentiell ist jedes IT-System verwundbar, 100% Sicherheit gibt es nicht! Wer sich damit nicht anfreunden kann, und gleich kurz vor einem Herzinfarkt steht, wenn er die folgende Grafik anschaut, ist hoffentlich schon älter, damit er die flächendeckende Einführung von solchen Fahrzeugen nicht mehr erleben muss, oder kauft sich noch schnell einen Oldtimer ohne Bus-Systeme, vernetzte Steuergeräte und IT-Equipment, und fährt damit bis an sein Lebensende (also z.B. sowas oder sowas).

Folgende Grafik ist nicht versehentlich hier hereingerutscht aus einem IT-Forum. Nein, es handelt sich schematisch um das Model S von Tesla :-)


Grafik (C) Lookout-Blog 2015

Hack#1 aus Sommer 2015: (1) Veralteter Browser inkl. Lücken, (2) Unsicherer DNS-Proxy, (3) Unsicherer HTTP-Dienst, (4) X11-Start ohne Authentifizieung, (5) Firmware-Update-Möglichkeiten, (6) Unsichere Passwörter -> remote-Stop.

Hack#2 aus Herbst 2016: Hier haben es Chinesen von Keen Security Lab geschafft, Kontrolle über den CAN-Bus zu übernehmen, inklusive "remote-Bremsen" Ich interpretiere das Video so, dass durch eine Sicherheitslücke im Betriebssystem und/oder Browser ein MITM-Angriff gefahren wurde.

Hack#3 aus Winter 2016: https://promon.co/blog/tesla-cars-can-be-stolen-by-hacking-the-app/ bzw. https://www.heise.de/security/meldung/Knifflig-aber-moeglich-Sicherheitsforscher-hacken-Tesla-App-und-starten-Auto-3502300.html

Heise: "In einem Statement weist Tesla darauf hin, dass wenn ein Angreifer einem Opfer per Social Engineering eine Malware-App unterschiebt, im Grunde das komplette Smartphone inklusive anderer Apps kompromittiert ist." Korrekt!

Hinweis: Hack#3 ist "gesundheitlich unbedenklich" - da ging's um Diebstahl via Android-Handy. Wer sich mit der Materie ein klein wenig beschäftigt, weiss aber, dass dies bei den deutschen Premium-Herstellern ebenso einfach war und ist :-)

Weiterhin bezahlt Tesla für tatsächlich vorhandene Sicherheitslücken im Rahmen eines "Bug-Bounty-Programms" eine Art "Finderlohn" (100-10.000.- US$ / Lücke). Mit ist's ausserdem lieber, wenn ein IT-getriebenes Unternehmen solche Probleme mit einem OTE-(OverTheAir-) Update innerhalb weniger Tage behebt, und solche Lücken nicht - wie bei Firmen, die meinen, dass ihre Kaffee- und Waschmaschinen wegen des IoT-Wahns auch alle ans Internet müssen - eine gefühlte Ewigkeit ungefixt bleiben. Schlicht, weil Ihnen das KnowHow und die Manpower fehlt, um IT-Security-Lücken zu erkennen und zeitnah zu fixen.

Und wer zum Thema Autopiloten + Früherkennung zu denen gehört, die der Meinung sind, dass Sie das selbst alles besser können, dem sei in dieser Crash-Prediction-Compilation empfohlen, mal kurz zu Sekunde 0:54 zu springen. Da warnen die Sensoren bereits lange bevor irgendwas sichtbar wird. Kann ich aus dem Alltag nur bestätigen. "False Positives" sind vorhanden, aber sehr selten. Es gibt dort auch noch ein aktuelles Video.


04/2017: Wer mal ein (privat gedrehtes) Video aus 2013 von Elon Musk in München sehen möchte, dem sei dieses hier empfohlen. Hier bekommt man einen schönen Eindruck von ihm. Auf manchen mag der etwas unprofessionelle und holprige Auftritt verstörend und wenig vertrauensbildend wirken, ich nenne das ganze recht ehrlich und eher sehr sympathisch. Auch sehr schön und für mich jetzt schon historisch relevant, sein Kommentar zum Brennstoffzellen-Fahrzeug (er erklärt auch hinterher technisch fundiert, warum): "Oh god, it feels all so bullshit".


04/2017: Nette Geste eines VW-Autohauses in Fellbach bei Stuttgart! Hier dürfen auch markenfremde Fahrzeuge aufladen - entweder mit lustigem Typ2-Stecker am "normalen" 13A-Anschluss (230V, einphasig) -> wie Schuko zu Hause, oder aber auch (zur Zeit rund um die Uhr) mit max. 22kW am Typ2-Stecker (Kabel mitbringen!). Mangels Doppellader bei mir nur mit 11kW, aber immerhin. Werde das nicht ausnutzen - ist aber gut zu wissen, wenn's mal eng wird. Und natürlich würde ich VW-Kunden Vorrang lassen.


04/2017: Momentan verstehe ich das Thermo-Management des Model S in mancher Situation noch nicht so ganz. Circa 11°C, Losfahren. Dann kann relativ lange keine hohe Leistung abgerufen werden (verständlich, da Akku-Füllstand circa 25%), aber es kann auch nur limitiert rekuperiert werden, und das kann ich nicht nachvollziehen ... es handelt sich ja nicht um extreme Temperaturen nach unten oder oben, und der Akku ist von "voll" weit entfernt. Mein smartED würde in selbiger Situation schauen, dass er maximal rekuperiert. Tesla wird sich sicherlich was dabei gedacht haben, nur WAS? (untere, gelbe gestrichelte Linie). // Nachtrag: Es geht wohl in der Tat um's Thermo-Management der Batterie, um diese zu schützen. Gut so!


04/2017: Eine der richtig guten Bäckereien in Stuttgart hat wohl auch einen exquisiten Fahrzeug-Geschmack ;-) :


04/2017: Grandios. Tesla kündigt an, die Anzahl der Supercharger bis Ende 2017 (also innerhalb weniger als 9 Monaten) zu verdoppeln! Dort scheint man wirklich zur Zeit alles richtig zu machen. Hierzulande wird der schwarze Peter zwischen Energieversorgern, Politik, Kommunen und Fahrzeugherstellern hin und her geschoben - während Tesla einfach macht und Fakten schafft.


Stand 04/2017: rot = in Betrieb, grau = geplant bis Ende 2017. Wir reden von "Superchargern" mit > 100kW Leistung !!


04/2017: Kurztrip nach München:

Welche ganz bekannte Sehenswürdigkeit besucht man in jedem Fall in München? Den TESLA-Store natürlich! :-)


Achtung - Schnappatmungs-Gefahr für die "Bei 50% Tankinhalt - Nachtanker"! Mit 2% in Jettingen angekommen. Die Trip-Map im Bordcomputer macht's einem aber auch recht einfach, den Akku halbwegs leer zu fahren bei entsprechend hoher Durchschnittsgeschwindigkeit = Effizienz.
Warum macht man das? Weil man a) flott voran kommen möchte und b) der Akku bei niedrigem Ladezustand maximal flott nachgeladen wird.


04/2017: Kurztrip nach Strasbourg:


Kurz noch Strom zapfen ...

Strasbourg


Wunderschöner Bahnhof.


Der deutsche Einfluss im Elsass lässt sich wohl nicht leugnen ...


05/2017: Heute mal zufällig ganz neue Qualitäten des Tesla Model S kennengelernt. "Sportwagen"! Tesla verkauft den ja auch als "Sportlimousine". Dürfen die. Wirklich! Ich bin beeindruckt. In den normalerweise von Motorrädern bevölkerten Ecken um Löwenstein (Heilbronn) und dann noch im AMG-Heizer-Testdomizil um Affalterbach herum bei nicht gerade idealen Bedingungen (Dauerregen, <10°C, Wasser auf Strasse) gefahren, was ging. Das Teil klebt imposant auf der regennassen Strasse, Leistung ist immer dann da, wenn man sie haben will, keine gurkige Automatik, die sich erstmal 1,5 Sekunden überlegt, welcher Gang denn nun der richtige sein könnte, und viel Rekuperation. NICE.


Auch wenn's hier so aussieht, als ob jemand hirnfrei auf der Autobahn unterwegs gewesen wäre. Nein - hier sieht man schön die Berg- und Talfahrten von Leistungsabruf und Rekuperation beim "Heizen" (normiert, im Durchschnitt - tatsächlich sind hier natürlich auch "Ausschläge" unterhalb 0kW drin! 300kW für 2-5 Sekunden abgerufen, und dann vor der nächsten Kurve / Kehre wieder hübsch zurückgespeist (rekuperiert) mit > 50 kW ...!

Weiterhin scheint das ESP - ähem, "grosszügig" ausgelegt zu sein. Gefällt mir auch.


05/2017: Weiter oben hatte ich schonmal die Effizienz von Tesla mit dem smartED verglichen. Jetzt mache ich das aus grossem Interesse mal mit einem fiktiven Mercedes G-Modell, welches elektrisch angetrieben sein soll mit dem selben Akku (85 kWh) wie in meinem Model S. Man nehme den berühmten Schrankwand-cw-Wert meines G270, sein Gewicht, seine grobstolligen Winterreifen (genähert) und füge all diese relevanten Daten in eine Tabelle zum Vergleich:


Was kann gezeigt werden? Das Model S benötigt bei Tempo 160 (x-Achse, x10!) circa 60 "PS" Leistung auf der Ebene, um das Fahrzeug zu bewegen. Der fiktive "Elektro-G" benötigt aufgrund von Masse, ungünstigerem Reifen-Reibwert und vor allem(!) dem Wandschrank-artigen
cw-Wert von 0,51 (!) gepaart mit grosser Stirnfläche mehr als 140 "PS" Leistung!

Wenn man sich die Tabelle im rechten Bereich für den "Elektro-G" anschaut, zeigt diese sehr real, warum bei meinem bei circa 160 km/h Schluss ist. Da geht ihm schlicht die Puste aus. Für Tempo 230 km/h braucht's im G schon so knappe 400 PS Dauerleistung ... den Tankwart freut's.

Ich verweise an dieser Stelle gerne und wiederholt auf dieses hervorragende Video von Horst Lüning. Sehr sehenswert!


05/2017: Kurztrip nach Würzburg:


05/2017: Kurztrip nach Wiesbaden (Fahrrad dabei). Mehr Bilder gibt's hier.


05/2017:

a) Die Autobild berichtet in der Ausgabe vom 5.5.2017 mal wieder über den Dieselskandal und die Tatsache, dass EUR3- und EUR4-Diesel im Realbetrieb sogar weniger NOx ausstoßen als EUR5-Diesel. Super-Leistung! Wenn sich die deutschen Hersteller in 200x-er-Jahren nicht hauptsächlich damit beschäftigt hätten, wie sie mit möglichst wenig Aufwand niedrige Prüfstands-Verbräuche hintürken können, sondern auf Innovation gesetzt hätten (und den Mut zum echten Wandel gehabt hätten), hätte ich jetzt evtl. eine voll-elektrifizierte S-Klasse vor der Türe stehen. Liebe Hersteller: Selber schuld!

b) Weiterhin versucht man nun über eine EUR5+ - Norm Schadensbegrenzung zu erreichen.

c) Mercedes nimmt mal kurz den OM642LS (Grundmotor OM642 seit 2005!) aus dem Programm, um ihn dann in paar Monaten mit einer neuen Generation SCR wieder auf den Markt zu bringen, um "noch bessere" RDE-Werte zu erreichen.

d) Tesla wurde ja oft gerügt wegen der Bezeichnung "Autopilot".
Jetzt (Frühjahr 2017) benennt Mercedes seinen "Drive Pilot" in "Aktiven Lenk-Assistent" um. Ach was ...

Wenn ich in der Wiege der Mercedesse nicht Angst um den Lack meines Tesla haben müsste, würde da längst in Mercedes-Schrift
"Das Beste oder nichts." draufstehen - er hätte es momentan eher verdient als all die minder-innovativen Fahrzeuge aus UT / Sifi.

Ergänzung aus 06/2017:

In der Autobild (oder auch woanders) wird der normale Autofahrer schonmal eingestimmt auf neue, noch komplexere (Nachrüst-)Systeme,
die EUR 4/5-Diesel auf EUR5+ oder EUR6 bringen sollen, mit "Lösungen" wie (ich zitiere): "Adblue", "Dosiersystem", "BNOx (Ammoniak-) Generator", "Mischer", "passive Blende", "Heizkatalysator", "Abgaststeuergerät", "Systemsensorik", "Temperatursensoren", "NOx-Sensoren".

Vielleicht fällt irgendwann auch dem wenig interessierten Laien auf, dass dies der falsche Weg ist?
Schmeisst das ganze Zeug auf den Müll, und vollzieht die Wandlung auf zukunftsweisende Antriebe!



(Screenshot aus Artikel), (C) Stuttgarter Zeitung 05/2017
05/2017: Huiuiui. Kleiner Frontalangriff auf Mercedes und Porsche in der Stuttgarter Innenstadt. Siehe auch kompletter Artikel der Stuttgarter Zeitung.
 

05/2017: Initiative Gesetzesänderung der Ladesäulen-Verordnung aus 2016. In 2017 wurde nun beschlossen. Gut so! Dann werden solche Krückenlösungen endlich der Vergangenheit angehören:

"Bisher ist auf nationaler Ebene an den Ladepunkten für Elektromobile ein punktuelles
Aufladen ohne vorherigen Abschluss eines auf längere Zeit angelegten Stromliefer-vertrages nicht verpflichtend vorgesehen. ..."

"Eine einfache, bundesweit einheitlich geltende Form der Authentifizierung an öffentlich zugänglichen Ladepunkten fehlt bislang. Dadurch wird eine ungehinderte kommunen- und länderübergreifende Nutzung von Elektromobilen
erschwert bzw. ausgeschlossen."


05/2017: Kurztrip nach Konstanz (Fahrrad dabei). Mehr Bilder gibt's hier.


05/2017: Kurze Durchsage vom Volvo-CEO (der ist wenigstens ehrlich):
„Man muss schon anerkennen, dass es Tesla geschafft hat, ein solches Auto anzubieten, für das die Menschen Schlange stehen. ..."


05/2017: Die Supercharger-Regeln ändern sich ein wenig laut Tesla (via electrek):

"We heard from our customers that free, unlimited Supercharging was one of their favorite reasons to refer a friend to buy a Tesla, so we’re bringing it back for Model S and Model X owners through our referral program, which we update periodically. Beginning today, existing owners can give free, unlimited Supercharging to up to five friends by sharing their referral code, and all existing Tesla owners who purchase a new Model S or Model X will receive free, unlimited Supercharging too."

"We clarified with Tesla and all Tesla owners who ordered before 1/15/17 have access to free supercharging for the life of their vehicle, while all Tesla owners from then to now (who were on the paid program) have now access to free supercharging for the ownership of their vehicle."

Und hier ist's nochmal ausführlich erklärt. Für mich ändert sich: nichts! :-)


05/2017: Kurztrip nach Freiburg (Fahrrad dabei). Mehr Bilder gibt's hier.

Auf dem "Rückweg" noch kurz den neuen Supercharger in Schaffhausen besucht - wurde einen Tag zuvor eröffnet :-)
Lustig: In der offiziellen Karte war er noch als "End of 2017" drin :-)
Und noch die 10.000 km voll gemacht - Das Fahrzeug ist ja auch schon 10 Wochen bei mir ... ;-)


05/2017: Kurztrip nach Zürich (Fahrrad dabei). Mehr Bilder gibt's hier.


30.05.2017: "Eröffnung" Tesla-Store im Dorotheen-Quartier Stuttgart. Wird recht nobel, aber:
"sir, no photos please (innen), sir, please come in 4 weeks, when we've finished the store ..."


06/2017: Wie weiter oben schon mal angekündigt: Sobald die Model3-Anzahlung zurückerstattet wird (wurde sie), werde ich diese (+Aufschlag) in das 4-Jahres-Wartungspaket für das Model S stecken. Nicht, weil man das müsste oder man seine Garantie verlieren würde, wenn man Tesla-Wartungen einfach ignorierte. Nein, genau WEIL Tesla hier so viel Vertrauen in Fahrzeuge und Kundschaft hat, soll das belohnt werden :-)

06/2017: Lustig: In SPON schreibt einer der Redakteure gerade über den Alltag mit einem Zoe und den damit verbundenen katastrophalen Zuständen bei der Ladeinfrastruktur. Gibt's bei Tesla nicht. Exklusiv, aber dafür hervorragend funktionierend.

Hier auch noch die offizielle Tesla-Info aus meinem Account zum Thema "Supercharging":


06/2017: S-SB-S: Jetzt geht's endlich bei diesem Projekt weiter. Und da kommt für's ab und an mal Hin- und Herfahren der Tesla gerade recht :-)


06/2017: Tages-Trip nach Lindau + Bregenz (Fahrrad dabei). Bilder hier.


07/2017: Tages-Trip an den Ammersee und die Zugspitz-Region (Fahrrad dabei). Bilder hier.


07/2017: Tages-Trip nach Kaiserslautern und Ramstein (Fahrrad dabei). Bilder gibt's nur diese zwei (da man die interessanten Bereiche nicht
fotografieren darf, und Kaiserslautern ansonsten so schick ist wie Hannover, Heilbronn oder Pforzheim ... ;-) )

Feeling wie in den USA - jeder Laden schreibt zunächst auf englisch, dann (meist) auf deutsch. Und man fährt dort tatsächlich an solch befremdlichen Einrichtungen wie "warrior preparation center"n vorbei ... Natürlich auch hiervon keine Fotos (wie auch von Ramstein Airbase), denn dann kommen die "prepared warriors" bestimmt ganz schnell zur Verhaftung raus.


07/2017: Lesenswerter (englischer) Artikel: "This Is How Big Oil Will Die". Als schöne Analogien werden der Wandel von analoger Fotografie (Kodak) nach digital sowie "normaler" Handys (Nokia) zu Smartphones (Apple iPhone) angeführt.


07/2017: Autobild (26 vom 30.06.2017)
Gebrauchtwagen-Test Tesla Model S85 mit 212.000km. Fazit: mehr als 90% (!) Akku-Restkapazität, keine grösseren Probleme, "Der hat noch viel Energie", Fazit: "Zahlreiche Model S mit Mega-Laufleistungen zeigen: Dieser Newcomer hält auch im Alter. Zudem ist sein Antrieb deutlich wartungsfreundlicher als ein herkömmlicher Verbrenner. Sogar den Strom gibt's umsonst. Die enorme Wertstabilität ist die logische Konsequenz." 4 **** (von 5)


07/2017: Tages-Trip nach Ulm (Fahrräder und Lieblingsbruder dabei)


Das Ulmer Münster wurde schon zu oft fotografiert - das kleine Gebäude steht direkt daneben ...


Leckere (aber auch teure) Burger.

Lasst Bilder sprechen! Besser kann man die Diskrepanz zwischen funktionierender und nicht funktionierender Elektromobilität kaum darstellen.
Beides zeitgleich am Supercharger Aichstetten ...


07/2017: Der Tesla-Shop im Stuttgarter Dorotheen-Viertel ist schon ein ... räusper ... klein wenig ... überfällig. Eröffnung war an sich der 30.05.17, dann hiess es "in 4 Wochen", jetzt haben wir den 25.07.17 - schaun wir mal ... "opening soon".


08/2017: Ich ziehe mal ein "knapp 20.000 km" - Fazit:

1) Cool ist es, überhaupt ein Elektrofahrzeug fahren zu können.
2) Noch cooler ist es, einen Tesla fahren zu dürfen.
3) Die ganzen Gespräche an den Superchargern - sei es mit anderen Tesla-Begeisterten oder wissbegierigen Passanten - machen einfach Spass.
4) Tesla als Firma ist genial - die machen aus meiner Sicht ziemlich viel bis alles richtig.
5) Elon Musk ist ein genialer Typ, der mit viel Intelligenz, Wissen und Mut viele "Ja, aber"-Sager und Bedenkenträger vorführt.
6) Kostenlos Energie tanken - wo gibt's das sonst noch? ;-)
7) Wären 1-6  nicht, würde ich wegen folgender Tatsache trotzdem noch extrem begeistert sein:

Auf einer Fahrt in 08/2016 durch den Schwarzwald, die Nordvogesen und den Pfälzer Wald sowie diversen frustrierten (weil böse versägten) BMW- und Audi-Fahrern (mit nicht gerade den kleinsten Motorisierungen) wurde mir klar, wie überlegen der E-Antrieb an sich gegenüber dem ganzen Verbrenner-Gedöhns ist. Und noch sinnvoll dazu. Am Kniebis hatte ich noch eine Restreichweite von 172 km. Den exakt selben Wert hatte ich dann kurz vor Oberkirch auch noch auf der Uhr stehen - und da liegen immerhin gut 30km B28 dazwischen :-) Rekuperation nennt sich das.


08/2017: Die Springer-Qualitäts-Presse (ich bin Abonnent)titelt mit "DIE E-AUTO LÜGE". Danke. Damit habt ihr dem Antrieb der Zukunft - aus welchen Beweggründen heraus auch immer - einen Bärendienst erwiesen!

Man fuhr mit einem Renault Zoe 3.000 km quer durch Deutschland (nämlich durch alle Landes-Hauptststädte).

Der Titel, der am Kiosk sichtbar ist, bestätigt die Stammtisch-Kenntnisse des Bild-Lesers, dass er ja schon immer Recht hatte, und dieses ganze Elektro-Zeugs ohnehin nie funktionieren wird. Ein weiterer, der sich evtl. dazu hinreissen lässt, sich nochmals einen neuen Verbrenner zu kaufen, der in wenigen Jahren wenig bis nichts mehr Wert sein wird - schade.

Der fette Titel hätte nach dem an sich ganz gut recherchierten Artikel lauten müssen. "Wann tritt endlich jemand den deutschen Autobauern und/oder der Politik mächtig in den Popo, damit sie sich um eine brauchbare Ladeinfrastruktur kümmern?".

Kein Wort zu TESLA im Artikel - deshalb könnte der Leser zum Schluss kommen, dass die Redaktion entweder komplett Pro-Verbrenner-ideologisch unterwegs war, oder aber "sponsored by deutsche Automobil-Industrie".

Mit einem TESLA Model S/X/3 wäre diese Tour einem Kindergeburtstag gleich gekommen - dort gibt es eine perfekte Ladeinfrastruktur, die dieselbe Reise in circa halber Zeit ermöglicht hätte, und das ganz ohne "defekte Ladesäule, halbe Ladeleistung, Karte nicht erkannt, etc."!

Weiterhin: Bereits in 05/2017 hatte ich geschrieben: Initiative Gesetzesänderung der Ladesäulen-Verordnung aus 2016. In 2017 wurde nun beschlossen. Da halten sich die Anbieter nur nicht dran - müsste die Politik oder Exekutive einfach mal durchgreifen.

So ehrlich hätte man schon sein können, auf diese funktionierende Alternative hinzuweisen. JA, nicht jeder will oder kann sich einen TESLA leisten - das ist mir schon klar. Aber dass sowas funktionieren kann, wenn man's komplett durchdenkt und mutig richtig macht, dafür ist TESLA momentan ein exklusives Beispiel.

Was ebenfalls - vermutlich ebenfalls im Sinne der deutschen Automobil-Hersteller und damit guten Werbekunden - verschwiegen wurde, ist die Tatsache, dass fast 100% der auf deutschen Strassen befindlichen TESLA Model S und X den Strom von TESLA geschenkt bekommen. Richtig gelesen, liebe Verbrenner-Fahrer, die ihr euch von AutoBild nicht länger für dumm verkaufen lassen wollt: Man kann Stand 2017 problemlos vollelektrisch durch Deutschland - ja, sogar Europa! - fahren, und bekommt die komplette Energie dafür sogar noch von den Amis geschenkt.
Wer hätte das gedacht?

08/2017: Tesla weiss wirklich, wie Kundenbindung und guter Service aussehen kann. Das allerdings hätte ich niemals erwartet. Vorgeschichte: Durch falsches Abbiegen eines anderen Verkehrsteilnehmers war der kleine Bruder damit beschäftigt, den Tesla überhaupt im Ganzen heim zu bringen. Dabei stiess er mit dem rechten Aussenspiegel beim Ausweichen innerorts an eine Baustellen-Bake. Ergebnis: Spiegelglas zerbrochen, am Spiegelgehäuse NULL Spuren. Wer weiss, was andere Hersteller für solch einen Fauxpas für Summen aufrufen, kalkuliert mal EUR 200.- ein. Besuch bei Tesla in Stuttgart.

Nettes Plaudern zum Tesla im Allgemeinen, konkreter Tausch des Spiegelglases, sofort lieferbar und durch Tesla-Service-Mitarbeiter montiert.
EUR 0.- , "Schönen Tag noch und weiterhin viel Spaß."


09/2017: Kurzer Model S-Realitäts-Check durch 15- bis 16-Jährige Motor-Rollerfahrer während gemeinsamer Rotphase im ländlichen Gebiet:
"Hey, guck mal." "Boa." "Porsche, oder?" "Alder, das'n Tesla!" "Is der gut?" "Ja, Mann." "So wie Porsche?" "Eher wie'n Ferrari, Mann." "Cool."


09/2017: Spasseshalber (und für den Notfall) mal die Lade-Infrastruktur (Chademo, 50kW) abseits der Supercharger getestet - ohne Not; ich wäre ohne Probleme auch ohne diese Ladepunkte wieder nach Hause gekommen :-)

1. Anlaufpunkt: Zentrale EnBW in Karlsruhe, Durlacher Allee 93. Ladepunkt in Plugsurfing-Karte eingezeichnet. Fairerweise muss man sagen, mit Status "unbekannt". Von aussen nirgendwo auffindbar. Vermutlich irgendwo in der nicht-öffentlich Tiefgarage versteckt. Aus meiner Sicht peinlich für die EnBW - da könnte man doch gutes Marketing machen, und einfach mal 5 Ladesäulen gut sichtbar direkt vor die Zentrale stellen, und kostenlos Strom abgeben. Würde niemand in der Portkasse merken ...

2. Anlaufpunkt: EnBW-Säule Raststätte Pforzheim. Übrigens die mit Abstand gruseligste Rastanlage, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe: Eng, schmuddelig, überfüllt, unübersichtlich, dunkel. Am besten komplett abreissen und begrünen!
Zunächst nur die eine Ladesäule gefunden, die 22kW und CCS anbot. Die andere war nicht sichtbar, weil zwischendrin ein Verbrenner parkte. Also erst ein Test mit 22kW (230V Wechselspannung, 3-phasig), da kommen bei mir dann circa 11kW an, da ich keinen Doppellader habe:

Nachdem die andere Säule nach Wegfahren des Verbrenners sichtbar wurde, umgeparkt, Chademo-Adapter ausgepackt, und dort probiert. Da lacht einen die EnBW dann nach 10 Sekunden aus mit dem Worten "Fehler. Die Ladestation hat ein internes Problem erkannt. Bitte ziehen Sie den Stecker ab und legen ihn zurück in die Halterung. Danke und auf Wiedersehen!". An Sarkasmus kaum zu überbieten, wenn man wirklich auf letzter Rille an die "Tankstelle" gefahren ist. Man übertrage das mal auf eine "normale" Tankstelle. Aufstände wären wahrscheinlich!

3. Anlaufpunkt: EnBW-Säule Raststätte Sindelfinger Wald. Hier alles bestens. Also lag's in Pforzheim weder am Tesla noch am Chademo-Adapter! Mit Chademo könnte man zur Not wirklich gut auskommen. Ladezeit von 0-100% Akku bei meinem 85er: Circa 2h. Passt. Die Supercharger reduzieren ja auch konstant den Ladestrom, je voller der Akku wird. Ab circa einer 3/4 Stunde Supercharging wird dort auch "nur" noch mit 50kW Leistung und weniger bis auf 1-2 kW geladen.

Die Lade-Freischaltung mit dem Plugsurfing-"Ladeschlüssel" (RFID) hat übrigens an allen Säulen problemlos funktioniert.

// UPDATE 10/2017: plugsurfing hat zwischenzeitlich abgerechnet wie folgt: Am 22kW-Lader kostet(e) die Stunde EUR 6,52, am 50kW-Lader EUR 25,28.
Meine Ladevorgänge haben mich EUR 0,72.-/ kWh am 22kW-Lader sowie EUR 0,75.- / kWham 50kW-Lader gekostet. Für den Notfall O.K., ansonsten ungefähr 3 x so teuer wie zu Hause ...


09/2017: Wer mal wirklich tiefgehende Infos zu Li-Ion-Akkus haben möchte, sollte sich folgendes Video (Klick auf Grafik -> Youtube) anschauen. Prof. Jeff Dahn von der Dalhousie University erklärt da vieles recht verständlich. Das Video stammt noch aus einer Zeit, als er meines Wissens noch nicht für Tesla arbeitete. Im Chart unten kann man z.B. sehen, wie gut die Tesla-Zellchemie im Vergleich zu den Mitbewerbern ist.

In diesem Video antwortete Jeff direkt auf die Frage eines Model X - Besitzers, welches wohl für maximale Akku-Langlebigkeit der beste tägliche Ladezustand wäre: 70%. Wenn das jemand beurteilen kann, dann er.


09/2017: Akku-Balancing am Supercharger Leonberg. Erst komplett vollmachen, dass (fast) komplett leerfahren, dann wieder komplett vollmachen. Kostet Zeit, bringt im Ergebnis aber a) die Erkenntnis, in welchem Zustand sich der Akku befindet (meiner mit 399km Reichweite perfekt - üblicherweise sind 384 km überliefert.) und b) ist das BatteryManagementSystem wieder mal neu "geeicht", und kann Restlaufzeiten besser abschätzen, da es jetzt die Zustände "leer" und "voll" wieder kennt.

Von wirklich "leer" (es waren noch 16km Restreichweite drin) bis komplett "voll" (bis zum Abschalten beim Balancing mit 1kW Ladeleistung) vergingen hier exakt 120min = 2h Ladezeit. Macht man natürlich nicht oft.


09/2017: Tages-Trip nach Strasbourg, Gerardmer und Mulhouse (Fahrrad dabei). Bilder hier.


09/2017: Schönes Zitat aus dem SPON-Forum zum Thema "Brennstoffzelle" (übrigens von jemandem, der ansonsten über Tesla herzieht ...):

"Die Wasserstoffzelle wird NIE in PKW/LKW zum Einsatz kommen, es hört sich toll an für Leute die als Hauptfächer Tanzen und Klatschen in der Schule hatten, für Menschen mit techn./physikalischer Ausbildung ist dies hingegen klar."

Hierzu auch sehr schön - Toyota gibt zu, dass Musk recht hat ... : https://electrek.co/2017/10/26/toyota-elon-musk-fuel-cell-hydrogen/#more-54701
(update 11/2017)


09/2017: Da denkt man sich nichts Böses, und will von Stuttgart nach Schaffhausen fahren. Die Tesla-eigene (Navigon-)Navi rechnet schon manchmal seltsame Dinge. Wie hier z.B.: Fahrt vom Supercharger Sulz zum Supercharger Schaffhausen. Real sind das so 90-100km, je nachdem, ob man im Süden Autobahn oder Landstrasse fährt. Tesla berechnet alternativ folgende zwei Routen (1 x via Liechtenstein, 1 x via Bern ...):


Klar, da fährt man gerne mal statt 100km freiwillig 377km oder auch 421km quer durch Europa.

Wohlgemerkt: Es waren keine Naturkatastrophen eingetreten, die Grenze zur Schweiz war tadellos geöffnet wie immer, es gab keinen Stau oder ähnliches, und der Supercharger Schaffhausen war auch durchgängig in Betrieb - ich bin dann einfach staufrei mit TomTom gefahren -> alles bestens.


09/2017: Tages-Trip nach Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg (Fahrrad dabei). Bilder hier.


09/2017: Tages-Trip nach Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankreich. Bilder hier.


10/2017: Kundendienst, Winterradsatz (19" Slipstream mit Pirellis), frisch gewaschen, alles perfekt gelaufen bei Tesla in Stuttgart. Danke!

Und noch einen netten Leihwagen gehabt: S100D, sehr gut ausgestattet (inkl. "BioWeapon DefenseMode") sowie AP2 (der tatsächlich manchmal etwas herumeiert im Vergleich zum AP1). So ausgestattet liegt der dann bei circa EUR 120.000.- // Heftig. Was allerdings auffiel, dass die Reichweite nicht
nur durch 15kWh Mehr-Kapazität Akku grösser war, sondern wohl auch durch den Allradantrieb und optimierte Zellchemie. Mein S85 kommt voll geladen
auf angezeigte (typische) 400 km, das Model S100D aber auf 511 km. Das dürften dann "echte" 400 km sein, bei mir eher 300 km. Ordentlich.


10/2017: Gute Entscheidung von P+I in der Schweiz: Tesla Model X 90D. Die haben quasi einen (demnächst zwei) Supercharger direkt vor der Türe ...

Euch viel Spass damit! :-)


10/2017: Kurz-Trip nach Lindau, Bregenz, Rorschach (Fahrrad dabei). Mehr Bilder hier.


10/2017: Strasbourg.


Wer in Strasbourg Sonntag nachmittags versucht, leckere Backwaren zu finden, wird enttäuscht werden, da die Guten alle schon zu haben.
Um "Güler" sollte man einen Bogen machen, deren Waren erinnern sofort an aufgebackenen Tankstellen-Schrott. Sowohl Baguette, als auch Croissants.


Wenn man von vom südlichen Strasbourg aus direkt wieder auf die deutsche Seite wechselt, kommt man in Verlauf der L98 an einem netten kleinen Sportboot-Hafen vorbei. Ungefähr 500 Mal vorbeigefahren - jetzt endlich mal gehalten beim


Nettes "Fundstück" an einem Tesla am Supercharger Leonberg.


10/2017: Endlich mal Tesla im Stuttgarter Dorotheen-Viertel besucht - schon nobel! :-)

Die Verkäuferin hatte sich dann auch recht herzlich für das nette Beratungsgespräch zum Thema "Supercharging" bedankt. Ich hatte beraten :-)


10/2017: Kurz-Trip nach Heilbronn, Neckarsulm, Weinsberg (Fahrrad dabei). Mehr Bilder hier.


10/2017: Im Nachgang zu diesem wunderschönen, aber auch kompakten Kurztripp mit dem G habe ich mir mal die Frage gestellt, ob und wie das alles mit dem Tesla geklappt hätte. Mal völlig unabhängig davon, ob ich es toll gefunden hätte, 4 Nächte im Tesla zu "wohnen".

Als Voraussetzung für die Planung habe ich mal erhöhten Verbrauch mit durchschnittlich 23 kWh/100km bei vmax = 130 km/h gerechnet. So circa würde das wohl hinkommen,
vor allem wegen Fahrrad auf Dachträger.

Der abetterrouteplanner wirft die unten gezeigten Anreisedaten bis Sète aus. Ich hatte 80% Start-Kapa (Stuttgart) und 60% Ziel-Kapa (Sète) angeben, sonst wäre ich von dort nur mit Superchargern nicht mehr weggekommen, da der nächste entweder bei Le Caylar oder bei Nîmes gewesen wäre. Montpellier wäre fast ideal gewesen, dort wird es bis Ende 2018 einen neuen geben. Man muss fairerweise sagen, dass ich ausschliesslich Supercharger verwendet hätte, und keine bezahlten Säulen. Wenn ich auch kostenpflichtige zugelassen hätte, wäre das Ganze natürlich entspannter gegangen, da in Frankreich Chademo mit 50kW via plugsurfing möglich gewesen wäre (z.B. an der A9 bei Béziers).

Man hätte bis Sète also circa 2,5 Stunden mehr gebraucht - Mit dem G circa 9,5 Stunden, mit dem Tesla 12 Stunden. Wenn ich da meine ohnehin anstehenden Pausen abziehe, kommt das schon ganz gut hin ...! "Durchbraten" wie mit einem Verbrenner geht hier natürlich nicht ... !

Wie wäre es weiter gegangen? Die ganze Ecke "Sommières, Avignon, La Grande Motte" wäre durch die Supercharger Nîmes, Orange, Aix-en-Provence perfekt abgedeckt - circa 1 Stunde Zeit-"Verlust" durch Laden. Weiter nach Hyères hätte noch der SC Toulon zur Verfügung gestanden. Von dort war es nur einen Katzensprung nach Saint-Tropez. In dieser Richtung hätten dann zwei Supercharger bei Cannes und Nizza zur Verfügung gestanden. Für die Heimreise Richtung Genf (via Aix-les-Bains) hätte man wunderbar in Sisteron nachladen können. Der abetterrouteplanner hätte mich aber via Italien und Zwischenstopps in Cannes, Varazze, Monte Ceneri, Zürich und Sulz zurück in die Heimat geschickt. Ladezeit-"Verluste" wieder circa 3 Stunden, wobei ich da sowohl auf Hin- als auch Rückreise eher etwas mehr Sicherheit eingebaut hätte :-)

Und wenn bei Tesla mal was nicht funktioniert hätte an Ladeinfrastruktur (was bei mir noch nie vorkam, eher im Gegenteil ...), bleibt immer noch die Ausweich-Möglichkeit auf öffentliche Ladesäulen (z.B. via plugsurfing) In der Grafik unten sind nur die flotten 50kW-Chademo-Ladesäulen aufgeführt! Zur Not täten es natürlich auch langsamere mit 11kW oder im Extremfall mal eine Schuko-Steckdose.

So, wäre da also nicht das Raumproblem, hätte ich die Reise liebend gerne mit dem Tesla gemacht, und ganz nebenbei bemerkt EUR 400.- an Energiekosten gespart ...


11/2017:

"Aber dein Strom kommst ja aus dreckigen Kohlekraftwerken und somit ist mein Diesel im Endeffekt viel sauberer" - Schwätzer aufgepasst!
Erstens steigt der Anteil an alternativen Energien (Sonne, Wind, Wasser) stetig, und zweitens ist es selbst bei dreckigst erzeugtem Strom schlicht falsch.
Man beachte diese aktuelle Studie der freien Universität Brüssel (die wohl kaum von Tesla bezahlt wurde ...!)

https://www.transportenvironment.org/press/electric-cars-emit-less-co2-over-their-lifetime-diesels-even-when-powered-dirtiest-electricity
https://electrek.co/2017/11/01/electric-cars-dirty-electricicty-coal-emission-cleaner-study/


11/2017:
Den AP1 mal unter widrigsten Bedingungen ausgetestet (nachts, dunkel, blendender Gegenverkehr, Nieselregel, ab und an Nebelschwaden) auf der B294 zwischen
Pforzheim und Freudenstadt
. Erstaunlich, was da noch geht bei Tempo 90 :-) Klar, nicht immer - aber doch sehr oft. Ständige manuelle Eingriffsbereitschaft ist Voraussetzung.

Auch neu (für mich, da erster Winter mit Tesla): Gestrichelte gelbe Linien (Thermoschutz Antriebsstrang) sowohl oben als auch unten bei circa 6°C.
Löst sich auf, sobald die Batterie etwas wärmer wird - ist auch nicht wirklich relevant, weil mit 2xx kW trotzdem genug Leistung zur Verfügung steht :-)


11/2017: Erste Erwägungen, den G sowie dieses Model S zugunsten eines neuen Model X100D zu ersetzen.


11/2017: Wer die Befürworter und Fans der Elektromobilität immer noch für fanatische Fanboys oder naive Öko-Apostel hält, der sei verwiesen auf eine aktuelle Studie von PWC,
die nun wahrlich nicht im Verdacht stehen dürften, gemeinsame Sache mit Greenpeace oder der Deutschen Umwelthilfe zu machen. Die autobild hat diese Studie dankenswerterweise in Heft 46/2017 vorgestellt. Titel: "Darum kommt die Batterie". Kurzfassung: Alles andere ist ineffizient und teuer (sowohl die geliebte Brennstoffzelle als auch synthetische Kraftstoffe).


// Wer auch ein Model S oder Model X bei Tesla erwerben möchte, darf gerne meinen Promo-Code http://ts.la/oliver4068 verwenden.
Man bekommt damit (noch bis Bestellung Ende dieses Jahres) unbegrenztes freies Aufladen (Supercharging)!
//


Der kleine Abschnitt ab hier betrifft mein ursprünglich mal in 03 oder 04/2016 vorbestelltes Tesla
Model 3, welches ich dann in 03/2017 storniert habe zugunsten eines gebrauchten Model S85

Tesla Model 3 (2018)

Stand der Dinge (03/2016):

Weltweit sofort circa 100.000 Kaufabsichten / Vorbestellungen (keine verbindlichen Bestellungen!) am ersten Tag. Bis 06/2016 circa 400.000.
Da mit jeder Kaufabsicht die Zahlung von US$ 1.000.- verbunden ist, spülte dies Tesla geschmeidige US$ 400 Mio. in die Kasse, und das zinslos!

0-100 km/h: < 6 sek, 215 miles / charge, autopilot hardware, 5-Sitzer, 2 Kofferräume, Supercharger-Möglichkeit.


03/2016: Präsentation Model E, Start Vorbestellungen.

"For all of you here who have bought an s or an x, thank you for having payed for the model 3!" ... "the model 3 is happening because of you!"

05/2016: Beschaffung von 1,4 Milliarden US$ via Aktien, Zwischen 2018 und 2010 sollen 500.000 Model E verkauft werden.

06/2016: Supercharger für Model 3 nicht kostenlos. Batterien von/mit Panasonic - nicht Samsung.


Tesla allgemein:

05/2016: Erster tödlicher Unfall mit teil(!)-autonomem Tesla S, hier.

06/2016: SPON-Bewertung hier, mein Fazit: Wer als verantwortlicher PKW-Lenker während der Fahrt mit einem teil(!)-autonomen Fahrzeug einen Harry-Potter-Film auf dem iPad schaut, statt ständig eingriffsbereit zu sein, dem ist nicht zu helfen. Glücklicherweise fuhr der Tesla in einen LKW und nicht in eine Menschenmenge. Tesla würde ich ankreiden, dass das Marketing zu sehr auf "Auto"-Pilot abzielte, und die Verpflichtung zur ständigen Kontrolle evtl. zu wenig offensiv kommuniziert hat. Weiterhin stellt sich die Frage, warum die Radarsensoren den LKW-Trailer nicht erkannt haben.
Angeblich kursieren im Web Videos von TeslaS-Besitzern, die auf der Rückbank fuhren, und das Fahrzeug machte den Rest - ohne Worte.



"Who killed the electric car?" (C) SONY - Start mit Klick auf das Bild (Youtube), leider auf deutsch.

 


 

TSLA: Papa, OmiA, SK+Jungs, FF, LeonA, Betti, Claus, Mama, FTW, Patrizia, Joga, AlexF, MMayer,