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letztes Update:
18.10.2009
smart fortwo cdi passion (citycoupé
+ cabrio) (BR 450)
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smart fortwo cdi passion
(2001)
Von 2004 bis
2006 hatte ich einen smart fortwo cdi (citycoupé) im
Fuhrpark, der circa 23.000 km bewegt wurde. Keine Probleme, bis
auf den notwendigen, aber zweifelsfrei eigen verschuldeten
Austausch der Injektoren und der cdi-Hochdruckpumpe nach
diversen Experimenten mit Biodiesel und Pflanzenöl.
Ich mache aus heutiger Sicht klar das Pflanzenöl für
den Tod des Einspritzsystems verantwortlich, nicht den
Biodiesel. Biodiesel tanken macht heute im Vergleich zur
Vergangenheit (wirtschaftlich) keinen Sinn mehr, da meistens
gleich teuer bei circa 10% weniger Energieausbeute.
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Den Kleinen bin ich mit
einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 l pro 100km flott
gefahren (Mix aus Diesel/Biodiesel/Pflanzenöl).
Bomben-zuverlässig, aber
mit 41 PS eher lahm und bei 135 km/h serienmäßig
abgeregelt. Einmal musste das Mischgehäuse samt Stellglied
der AGR gereinigt werden, was man jedoch gut selbst erledigen
kann. Falls man dies versäumt, fährt man auf der
Autobahn oftmals nur noch im Notlauf, und hat alle Mühe,
am Berg hinter den LKW her zu kommen
Verkauf wegen nervigem Tempo
und Drehmoment auf der Autobahn und dem Wunsch nach einem
größeren, aber ähnlich sparsamen Fahrzeug.
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smart fortwo cdi passion
cabrio (2002)
Nach zwei kurzfristigen
Verirrungen zu Peugeot (206CC HDI) und VW (Lupo 3L TDI) war
dann Anfang 2008 wieder ein smart an der Reihe - wieder als
passion cdi aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit dem
Vorgänger, diesmal jedoch als Cabriolet.
Durch die Nachrüstung
eines (wirkungsvollen) Dieselpartikelfilters von Eberspächer
erreicht der cdi EUR4, erhält die grüne
Feinstaubplakette und war für einige Zeit steuerbefreit.
Aufgrund der nervigen 41 PS
(s.o.) wurde dem neuen gleich ein Chiptuning (56 PS, geTÜVt
und eingetragen) verordnet, welches ich (mit kleinen
Einschränkungen) jedem smart-cdi-Fahrer empfehlen kann.
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Seit dem Chiptuning muss man
den Kleinen allerdings fahren können, um nicht ständig
im Getriebenotlauf zu landen, da die Kupplung im softtip-Modus
in den oberen Gängen (4 bis 6) deutlich rutscht, wenn man
es übertreibt.
Einmal daran gewöhnt
(und die Gaspedalstellung im Griff) macht alles sehr viel Spaß,
und der cdi lässt sich wie ein richtiges Auto fahren.
Flotte Beschleunigung und vmax (bergab,
GPS-gemessen) 179 km/h inklusive. Und dies alles bei nach wie
vor moderatem Spritverbrauch:
(hier ist auch viel vmax auf deutschen Autobahnen
enthalten!)
Alles in allem ein Auto,
welches richtig Spaß macht, auch im direkten Vergleich
mit meinen anderen Fahrzeugen aus dem Fuhrpark!
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Es folgt ein Tipp zum
Wechsel der H7-Leuchtmittel beim smart fortwo neueren
Datums. In diversen Foren im Internet kann man von „Ist
ganz einfach, ich hab's in 2 Minuten selbst gemacht und alle
anderen, die es nicht in zwei Minuten schaffen, sind doof!“
über „Ich habe zwei Stunden gebraucht, und dabei den
ganzen Vorbau demontiert“ bis zu „Lasst es bleiben
- das soll das nächstgelegene smart-Center machen!“
alles finden.
Meine Erfahrungen sind: Mit
kleinen Händen kommt man durch die vorderen
Wartungsöffnungen zwar dran, und kann die Deckel öffnen,
sowie die Alte H7-Birne auch entfernen, jedoch wird das
Einsetzen der neuen Birne – zumindest, wenn man noch nie
gesehen hat, wie der Bügel aussieht und korrekt wieder
eingerastet wird – zum Geduldspiel, welches selten ohne
blutige Hände von statten geht.
Mein goldener Mittelweg sieht
so aus: Demontage nur des vorderen Seitenteils des Bodypanels –
das geht dann in kurzer Zeit, ohne blutige Hände, und vor
allem: ohne Besuch des smart-Centers ...
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Zunächst
entfernt man die Blende mit der Modellbezeichnung (pure
/ pulse / passion). Diese ist mit einer Torx-Schraube
vom Inneren der Türe aus befestigt. Diese Schraube wird
gelöst, dann kann die Blende entfernt heraus gehebelt
und damit entfernt werden.
Hinter der
Blende befindet sich eine große Torx-Schraube, die das
Bodypanel-Seitenteil oben befestigt. Sie wird ebenfalls
entfernt. |
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Dann gibt es
noch vier weitere Torx-Schrauben, die bei geöffneter Türe
gut sichtbar sind. Alle vier werden entfernt. Dann kann das
vordere seitliche Bodypanel-Teil leicht bewegt werden.
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Nicht
überdehnen, mit Gefühl arbeiten. Es kann aber so weit
bewegt werden, dass man problemlos nach vorne zum Scheinwerfer
sehen kann und auch die hand hineinstecken kann, um den Bügel
zur Befestigung der Lampe zu bewegen. Ich habe die Aufgabe so
in circa ¼ Stunde erledigt.
Viel Erfolg!
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Am Rande: Aus
meiner Sicht gehören die Herren Techniker oder Kaufleute,
die sich solch einen Mist ausgedacht haben, mit langjährigen
Haftstrafen belegt. Auf dass sie sich beim nächsten Mal
gut überlegen, ob es nicht evtl. auch einfacher gehen
könnte … Bisher konnte man bei einem Auto eine
Glühbirne innerhalb von Sekunden oder wenigen Minuten
wechseln. |
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Links zum Thema smart:
smart-Forum
(Interessierte sollten hier unbedingt reinschauen)
der-smarte-service.de
(Gerhard Fischer ist der
Profi für alle smart-Themen!)
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